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Cureus verkauft weiteres Pflegeobjekt an PATRIZIA-Fonds

Cureus hat erneut ein Pflegeobjekt an eine Fondsgesellschaft der PATRIZIA veräußert. Nach zwei Verkäufen im Mai 2025 folgt nun die dritte Transaktion innerhalb eines Jahres. Das Gebäude in Sankt Augustin ist langfristig an den Betreiber compassio verpachtet, der Eigentumsübergang ist für das erste Quartal 2026 vorgesehen.

Die compassio Seniorenresidenz Sankt Augustin in Nordrhein-Westfalen ist ein Projekt der Cureus und wurde nun an PATRIZIA verkauft. Foto: Martin Rohrmann

Das verkaufte Pflegeheim in Sankt Augustin bei Bonn verfügt über 80 Pflegeplätze, zehn Service-Wohnungen und wurde 2019 im KfW-40-Standard fertiggestellt. Über den Kaufpreis vereinbarten beide Seiten Stillschweigen. Laut Christin M. Büttner, Mitglied der Geschäftsleitung bei Cureus, zeige dieser dritte Verkauf „eine erfolgreiche Zusammenarbeit in einem nach wie vor herausfordernden Marktumfeld“. Mit den Erlösen sollen weitere energetisch hochwertige Standorte entstehen, heißt es in der Pressemitteilung von Cureus.

Systemansatz für Qualität und Wirtschaftlichkeit

Wie alle Projekte von Cureus wurde auch das Objekt nach dem sogenannten Systemansatz errichtet. Dabei legt das Unternehmen nach eigenen Angaben Wert auf standardisierte Bauprozesse, die sich an den Bedürfnissen von Betreibern, Pflegekräften und Bewohnern orientieren. Flächen- und Laufwegeoptimierung, Tageslicht in Fluren und moderne Ausstattung gehören zu den Prinzipien dieses Konzepts.

Fokus auf Nachhaltigkeit und Effizienz

Cureus strebt für alle Neubauten den KfW-40-Standard an und setzt auf gebündelte Beschaffung sowie langfristige Wartungsverträge. Dadurch sollen Synergien entstehen, die den Betrieb wirtschaftlicher machen. Das Unternehmen sieht in seiner Systempflegeimmobilie eine Lösung, um Qualität, Nachhaltigkeit und Kosteneffizienz in der Pflegebranche zu vereinen.