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Compassio spart Millionen: Digitales Energiemanagement senkt Verbrauch drastisch
Mit einem digitalen, standortübergreifenden Energiemanagement reduziert die compassio Gruppe ihren Strom- und Gasverbrauch 2025 um insgesamt 5,8 Gigawattstunden, spart über 1,14 Millionen Euro und senkt CO₂‑Emissionen um rund 2.100 Tonnen. Die transparente Datenauswertung zeigt, wie digitale Steuerung Energieeffizienz, Klimaschutz und wirtschaftliche Stabilität im Pflegebetrieb deutlich verbessert.
Die Compassio Gruppe hat ihren Energieverbrauch in mehr als 100 Pflegeeinrichtungen gesenkt und damit Betriebskosten sowie CO₂‑Emissionen spürbar reduziert. Grundlage ist ein seit 2023 eingesetztes digitales Energiemanagementsystem, das standortübergreifend Verbrauchsdaten erfasst und auswertet.
Nach Unternehmensangaben sank der Stromverbrauch 2025 gegenüber dem Basisjahr um rund 14,2 Prozent von etwa 15,4 auf 13,2 Gigawattstunden. Das entspricht einem Rückgang um 2,2 Gigawattstunden. Beim Gas meldet Compassio ein Minus von 13,9 Prozent – von 25,9 auf 22,3 Gigawattstunden. Insgesamt spart die Gruppe damit rund 5,8 Gigawattstunden Energie und laut eigener Berechnung rund 1,14 Millionen Euro. Die CO₂‑Emissionen verringerten sich um rund 2.100 Tonnen.
„Energie ist ein zentraler Hebel im Betrieb moderner Pflegeeinrichtungen, sowohl wirtschaftlich als auch mit Blick auf einen verantwortungsvollen Ressourceneinsatz“, sagte Martin Stopa, Geschäftsführer Immobilien der Compassio Gruppe. Die digitale Datengrundlage ermögliche es, Verbräuche transparent darzustellen, Auffälligkeiten früh zu erkennen und Maßnahmen gezielt umzusetzen.
Zu den Einsparmaßnahmen zählen unter anderem die Umrüstung auf LED‑Beleuchtung, Nachtabsenkungen, optimierte Betriebstemperaturen sowie angepasste Betriebszeiten. Zudem setzt Compassio verstärkt auf alternative Heiztechnologien wie Wärmepumpen und Pelletkessel. Alle neuen Einrichtungen werden mit Photovoltaikanlagen ausgestattet.
Laut dem im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums erstellten Curacon‑Gutachten lag der durchschnittliche Stromverbrauch stationärer Pflegeeinrichtungen 2022 bei 2.900 Kilowattstunden je Bewohnerin oder Bewohner, der Wärmeverbrauch bei 7.496 Kilowattstunden. Im Markt sanken die Verbräuche gegenüber 2021 im Mittel um 4,5 Prozent beim Strom und 3,4 Prozent bei der Wärme. Die Compassio‑Werte fallen demnach deutlich höher aus, auch wenn Vergleichszeitpunkte nicht vollständig deckungsgleich sind.
Stopa betonte, die Gruppe wolle ihren Gebäudebetrieb weiter dekarbonisieren: „Wenn wir Energieverbräuche und Emissionen senken, ist das mehr als ein Effizienzthema. Wir leisten unseren Beitrag, Klimaziele erreichbar zu machen und Pflegeeinrichtungen nachhaltiger zu betreiben.“
Compassio sieht das digitale Energiemanagement als Teil eines langfristigen Transformationsprozesses. Ziel sei, Energieverbräuche systematisch zu steuern und die technische wie wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit der Einrichtungen zu stärken.
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