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Caritas unterzeichnet Charta zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege

Der Caritasverband Münster nimmt an dem Programm „Vereinbarkeit von Beruf und Pflege“ in Nordrhein-Westfalen teil und möchte darüber seine Mitarbeitenden unterstützen, Beruf und Pflege von Angehörigen zu bewältigen.

Georg Oberkötter vom NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (links) überreicht die Charta zur Vereinbarkeit von Pflege und Berufstätigkeit an Diözesancaritasdirektor Dominique Hopfenzitz. Mit dabei sind die beiden Pflege-Lotsinnen Eva-Maria Matzker (2.v.l.) und Yvonne Tecklenborg. Foto: Katrin Schneider / Caritas im Bistum Münster

Wie der Caritasverband für die Diözese Münster in einer aktuellen Pressemitteilung bekannt gegeben hat, gehe es darum, eine pflegesensible Kultur im Unternehmen zu schaffen, in der sich Pflege und Beruf in Einklang bringen lassen.

Dafür wurden laut Presseinformation zwei Mitarbeiterinnen im Rahmen des Programms „Vereinbarkeit von Beruf und Pflege“ zu betrieblichen Pflege-Lotsinnen ausgebildet und sind Ansprechpartnerinnen für die Mitarbeitenden.

Hintergrund: Allein in NRW pflegen trotz eigener Erwerbstätigkeit circa 500.000 Menschen ihre Angehörigen. Die Charta zur „Vereinbarkeit von Beruf und Pflege“ ist Teil eines Programms des Landes Nordrhein-Westfalen, bei dem sich die Teilnehmenden verpflichten, die Pflegefreundlichkeit des eigenen Unternehmens zu verbessern. Im Gegenzug bietet
das Programm unter anderem die Möglichkeit, Mitarbeitende als betriebliche Pflege-Lotsen zu qualifizieren.