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Caritas Rheinland-Pfalz formiert sich neu

Die fünf Diözesan-Caritasverbände in Rheinland-Pfalz bündeln ihre politische Interessenvertretung unter dem Dach der Caritas Rheinland-Pfalz. Pflege und Versorgungsketten gehören zu den Schwerpunktthemen.

Die Mainzer Diözesan-Caritasdirektorin Nicola Adick und der Trierer Diözesan-Caritasdirektor Christoph Wutz agieren für die kommenden fünf Jahre als Landespolitische Sprecher für die Caritas Rheinland-Pfalz. Foto: Elena Kostedde/Caritas Rheinland-Pfalz

Pünktlich zum Endspurt des Landtagswahlkampfs hat die Caritas ihre Landesvertretung in Rheinland-Pfalz neu aufgestellt. Die Diözesan-Caritasverbände Trier, Speyer, Mainz, Limburg und Köln treten künftig gemeinsam als Caritas Rheinland-Pfalz auf. Die Mainzer Diözesan-Caritasdirektorin Nicola Adick und der Trierer Diözesan-Caritasdirektor Christoph Wutz übernehmen für fünf Jahre die Rolle der landespolitischen Sprecher.

Pflege als Schwerpunktthema

Die Caritas Rheinland-Pfalz vertritt rund 1.900 Einrichtungen und Dienste mit etwa 62.000 hauptamtlichen Mitarbeitenden und 15.000 Ehrenamtlichen. Für das laufende Jahr hat der Verband vier Schwerpunkte gesetzt: Pflege und Versorgungsketten, Kinder und Jugendliche in besonderen Lebenslagen, multiple Belastungssituationen von Menschen und ihren Angehörigen sowie Migration.

Impulspapier zur Landtagswahl

Zur Landtagswahl hat die Caritas Rheinland-Pfalz ein Impulspapier vorgelegt. „Wir verdeutlichen, wie die Politik Solidarität und soziale Sicherheit dauerhaft stärken kann, und setzen uns dafür ein, dass unsere Ideen nach den Landtagswahlen in die Verhandlungen des Koalitionsvertrags einfließen“, sagte Wutz.