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Caritas-Experten formulieren 10 pflegepolitische Punkte
Die Landesarbeitsgemeinschaft Altenhilfe der Caritas in Niedersachsen hat ein pflegepolitisches Positionspapier vorgestellt.
„Die Pflege von älteren oder kranken Menschen ist eines der wichtigsten Zukunftsthemen für unsere Gesellschaft,“ betont Stefanie Holle. S„Deshalb hat die Caritas in Niedersachsen klare Erwartungen an die Politik.“ Holle ist die neue Sprecherin der niedersächsischen Caritas-Landesarbeitsgemeinschaft Altenhilfe. Damit spricht sie für rund 150 Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste mit ca. 9.300 Mitarbeitenden.Diese klaren Erwartungen an die Politik haben die Caritas-Experten jetzt in zehn Punkten formuliert. Stefanie Holle erläutert: „Um die Pflege für die nächsten Jahre sicher zu machen, brauchen wir ausreichendes Personal. Wir wissen, dass die Politik keine Pflegekräfte herbeizaubern kann, aber sie kann unsere Bemühungen unterstützen, zum Beispiel durch Bildungsoffensiven oder durch Trainings- und Begleitprogramme für die Ansprache von ausländischen Pflegekräften.“
Ein weiteres Thema ist die Finanzierung der Pflege. Holle ist deutlich: „Deshalb muss zum Beispiel der Eigenanteil in der stationären Pflege gedeckelt werden.“ Eine bessere Finanzierung fordert Holle auch für andere Bereiche: „Wir brauchen dringend wesentlich mehr Plätze in der Kurzzeitpflege. Die Kurzzeitpflege ist zum Beispiel unverzichtbar für Menschen, die nach einem Krankenhausaufenthalt für kurze Zeit in einem Pflegeheim begleitet werden müssen, bis sie wieder fit genug sind für ihre eigenen vier Wände.“
Das Positionspapier der Caritas umfasst neben den Personal- und Finanzierungsfragen weitere Themen wie Digitalisierung, Robotik und Klimaschutz.Das Pflegepolitische Positionspapier der LAG Altenhilfe
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