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bpa Arbeitgeberverband kritisiert ver.di-Warnstreik in der Altenpflege
Der Präsident des bpa Arbeitgeberverbands, Rainer Brüderle, hat den von Verdi angekündigten Warnstreik in der Altenpflege scharf kritisiert.
Angesichts der aktuellen Tarifverhandlungen und der Behauptung von ver.di, dass in der Branche schlechte Gehälter gezahlt würden, stellte Brüderle die Situation anders dar.
„Das Durchschnittsentgelt einer Altenpflegefachkraft liegt bei über 4.000 Euro und damit über dem Durchschnittsgehalt aller Beschäftigten in Deutschland“, erklärte Brüderle. Er betonte, dass die Lohnzuwächse in der Altenpflege in den letzten zehn Jahren jährlich zwischen 4 und 6 Prozent betrugen. In Sachsen-Anhalt habe sich das Gehalt einer Altenpflegefachkraft zwischen 2015 und 2024 sogar nahezu verdoppelt, wie Zahlen der Bundesagentur für Arbeit belegen würden.
Brüderle wies die Vorwürfe von Verdi zurück: „Da von einer Weigerung der Arbeitgeber bei Lohnsteigerungen zu sprechen, entbehrt jeder sachlichen Grundlage.“ Stattdessen lenkte er den Fokus auf andere Herausforderungen in der Pflegebranche:
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Finanzielle Belastung für Pflegebedürftige und Angehörige
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Schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingungen für Pflegebetriebe
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Notwendigkeit einer auskömmlichen Finanzierung
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Überregulierung und Bürokratie
Der bpa-Präsident forderte eine „echte Pflegereform“, die diese Probleme angehen müsse.
Dieser Konflikt spielt sich vor dem Hintergrund eines bundesweiten Warnstreiks ab, zu dem Verdi für Donnerstag, den 6. März, in Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Rettungsdiensten aufgerufen hat. Die Gewerkschaft fordert in der laufenden Tarifrunde mit Bund und Kommunen unter anderem Lohnerhöhungen von mindestens 350 Euro monatlich.
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