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Augustinum spart jährlich 228 Tonnen Lebensmittelabfälle ein
Die Großküchen-Sparte der Augustinum Gruppe hat mit 36 Prozent Reduktion von Lebensmittel-Abfällen ihr selbst gesetztes Reduktionsziel für 2025 vorzeitig übertroffen – und peilt nun nochmals eine Halbierung der Abfälle bis 2030 an.
Die Augustinum Gastronomie, die bundesweit 23 Seniorenresidenzen, Schulen, Internate und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung beliefert, hat ihre Lebensmittelabfälle um 36 Prozent gesenkt. Ursprünglich hatte sich das Unternehmen vor vier Jahren freiwillig verpflichtet, Produktionsabfälle, Überproduktion und Tellerrückläufe bis 2025 um 30 Prozent zu verringern. Dieses Ziel wurde mit der jüngsten Messung deutlich überschritten.
Hochgerechnet auf alle Standorte spart die Augustinum Gastronomie nach eigener Darstellung inzwischen rund 228 Tonnen Lebensmittelabfälle pro Jahr ein. Das Unternehmen beziffert die damit verbundenen Einsparungen in der Produktion auf rechnerisch etwa 660 Tonnen CO2 und rund elf Millionen Liter Wasser.
Bereits seit 2019 Teil der nationalen Strategie gegen Lebensmittelverschwendung
Die Initiative reicht bis ins Jahr 2019 zurück, als sich die Augustinum Gastronomie an der nationalen Strategie zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung des Bundesernährungsministeriums beteiligte. Seit 2023 wurden die Abfallmengen insgesamt sechsmal systematisch gemessen. Für diese regelmäßige Erfassung, Dokumentation und Reduktion wurde das Unternehmen 2026 bereits zum dritten Mal von der Kompetenzstelle Außer-Haus-Verpflegung (KAHV) ausgezeichnet. Alle 23 Seniorenresidenz-Standorte seien erneut zertifiziert worden.
Geschäftsführer Christoph Specht bezeichnete das Ergebnis als Erfolg und kündigte an, die Reduktion bis 2030 auf 50 Prozent steigern zu wollen.
Vegetarische Menüs und Bio-Ausbau als flankierende Maßnahmen
Die Abfallvermeidung ist laut Augustinum Teil einer breiteren Nachhaltigkeitsstrategie. Regelmäßig würden nicht nur Mitarbeitende geschult, sondern auch Bewohnerinnen und Bewohner über Aktionswochen und Informationsveranstaltungen einbezogen. Parallel dazu baut die Gastronomie-Sparte nach eigenen Angaben ihre fleischreduzierten und vegetarischen Angebote aus. Laut Specht entscheidet sich bereits ein Drittel der Bewohnerschaft regelmäßig für die Menülinien „Augustinum Vital“ und „Vegetarisch“.
Darüber hinaus verfolgt das Unternehmen das Ziel, den Bio-Anteil im Einkauf auf 20 Prozent zu erhöhen und stärker auf saisonale sowie regionale Beschaffung zu setzen.
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