News

ALTENPFLEGE 2026: „Fortbildung wird positive Lernerfahrung“

Fachkräftemangel, steigende Qualitätsanforderungen und knappe Ressourcen stellen Pflegeeinrichtungen vor wachsende Herausforderungen – auch im Bereich der Personalentwicklung. Digitale Lernplattformen können hier einen konkreten Beitrag leisten: Sie machen Fortbildung flexibler, nachweisbarer und alltagstauglicher. Auf der Leitmesse ALTENPFLEGE 2026 präsentiert SuperNurse seinen Ansatz in Halle 8. Im Vorfeld spricht Judith Ebel, Gründerin und Geschäftsführerin von SuperNurse, über spielerisches Lernen, rechtssicheres Fortbildungsmanagement und die Rolle von KI in der digitalen Weiterbildung.

Informieren Sie sich in Halle 8, wie Fort- und Weiterbildung nicht nur für Wissens- und Kompetenzzuwachs sorgt, sondern sogar Spaß machen kann. Grafik/Foto: Vincentz Network/SuperNurse

Frau Ebel, SuperNurse setzt auf Gamification in der Pflegefortbildung. Was steckt hinter diesem Ansatz – und wie verändert er die Lernerfahrung im Pflegealltag?
Judith Ebel: Durch unser Gamification-Konzept schaffen wir einen spielerischen, niedrigschwelligen Zugang zu Fachwissen, der nachhaltig motiviert und Lernen fest im Arbeitsalltag verankert. Das Entdecken neuer Fachthemen, kurzweilige Wissenstests, Lernkarten und kurze Ein-Minuten-Videos sowie das Sammeln virtueller Rubine zur Individualisierung des eigenen Avatars sprechen unterschiedliche Lern- und Spielertypen gezielt an. So wird aus Fortbildung eine aktive, positive Lernerfahrung.

Pflegewissenschaftliche Standards und gesetzliche Vorgaben ändern sich regelmäßig. Wie stellen Sie sicher, dass die Lerninhalte aktuell bleiben und sich direkt in die Pflegepraxis übertragen lassen?
Ebel: Bei SuperNurse steht die direkte Übertragbarkeit in die Pflegepraxis im Fokus. Unsere Inhalte sind qualifikationsorientiert aufgebaut: Pflegefachpersonen, Hauswirtschafts- und Betreuungskräfte sowie Auszubildende erhalten jeweils passgenaue Fragen, abgestimmt auf Rolle, Aufgabenbereich und Ausbildungsstand. Dadurch holen wir jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter genau dort ab, wo er oder sie fachlich steht.

Gleichzeitig garantieren wir höchste Aktualität: Neue und aktualisierte Expertenstandards oder wissenschaftliche Erkenntnisse aus Leitlinien werden umgehend nach Veröffentlichung in der Lern-App abgebildet.

Fortbildungsmanagement ist für Leitungskräfte oft aufwendig – von der Planung bis zur Dokumentation. Wie unterstützt SuperNurse dabei, diesen Prozess effizienter und rechtssicher zu gestalten?
Ebel: Die Lernwelt SuperNurse ist als umfassendes Fortbildungsmanagement-Tool konzipiert. Über das SuperNurse Cockpit behalten Leitungspersonen dank automatisierter Berichte, Fortbildungspläne und Erinnerungen jederzeit den Überblick über den Lernstand ihrer Teams. Alle Fortbildungen werden rechtssicher dokumentiert, Fortbildungsziele automatisch erfasst und Nachweise zentral hinterlegt. Das spart Zeit und senkt Fortbildungskosten.

Wir liefern dabei kein leeres System: Pflegewissenschaftlich geprüfte Vorlagen – etwa ein Fortbildungsplan oder Dokumente zur Durchführung von Präsenzformaten – sind direkt integriert. Auch Inhalte des QM-Handbuchs lassen sich einbinden. Das stärkt zugleich die Attraktivität als moderner Arbeitgeber.

Welche Trends sehen Sie in der digitalen Weiterbildung der Pflege – und wie wird SuperNurse die Fortbildung der Zukunft mitgestalten?
Ebel: Die Zukunft der Pflegefortbildung ist digital, flexibel und passgenau. Wir sehen einen klaren Trend weg von langen, passiven Lernformaten hin zu kurzen, agilen Lerneinheiten mit messbarem Lernerfolg. Ein Beispiel dafür ist unser integrierter KI-Assistent, der Nutzerinnen und Nutzern pflegefachliche Fragen beantwortet und dabei ausschließlich auf die evidenzbasierte Wissensdatenbank von SuperNurse zurückgreift.

Unser Ziel ist es, genau zu wissen, wer was wissen und können muss – und Fortbildung intelligent, wirksam und handlungsorientiert daran auszurichten. Gleichzeitig zeigt sich im stationären Alltag, dass die App auch als gemeinsames Lerninstrument genutzt wird: In Fallbesprechungen oder Teamrunden entstehen so fachliche Diskussionen und Austausch auf Augenhöhe.

Hier geht’s zur ALTENPFLEGE 2026