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Allianz aus Immobilien- und Sozialwirtschaft will Wohn-Pflege-Angebote entwickeln
Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) hat erstmals Vertreter aus Sozialwirtschaft, Gesundheitsbranche und Immobilienwirtschaft zusammengebracht, um die Zukunft der pflegerischen Versorgung in Deutschland zu gestalten. Ziel ist es, gemeinsam flexible Wohn-, Pflege- und Betreuungsformen zu entwickeln.
An dem zweitägigen Workshop „ZukunftsWerkstatt“ in Berlin nahmen rund 25 Geschäftsführer, Vorstände und Verbandsvertreter teil. Die Teilnehmer wollen laut ZIA gemeinsam flexible Wohn-, Pflege- und Betreuungsformen entwickeln. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Schaffung von Laborsituationen sowie Synergien in Planung und Bau von Sozialimmobilien. Auch der Einsatz digitaler Technologien und Robotik zur Entlastung von Pflegekräften steht im Fokus.
Als zentrales Handlungsfeld wurde die Aktivierung von privatem institutionellem Kapital identifiziert. Laut Carsten Brinkmann, Vorsitzender des ZIA-Ausschusses für Gesundheitsimmobilien, sind sowohl Kapital als auch Investitionsbereitschaft vorhanden. ZIA-Präsidentin Iris Schöberl betont jedoch, dass verlässliche Rahmenbedingungen, Finanzierungssicherheit und marktübliche Verzinsung notwendig seien, um neue Wohn- und Pflegekonzepte zu ermöglichen.
Die Initiative soll keine einmalige Veranstaltung bleiben. Der ZIA plant weitere Treffen, gemeinsame Positionspapiere und politische Gespräche. Ziel ist laut den Organisatoren eine starke gemeinsame Stimme für demografiefeste, sozial gerechte und wirtschaftlich tragfähige Lösungen in der Pflege- und Wohninfrastruktur.
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