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SozialFactoring kauft 2025 Forderungen im Wert von 2,2 Milliarden Euro an
Der auf das Sozial- und Gesundheitswesen spezialisierte Factoring-Anbieter meldet für das vergangene Geschäftsjahr ein Volumenwachstum von 17 Prozent und baut Personal sowie IT-Infrastruktur weiter aus.
Die SozialFactoring GmbH, Schwestergesellschaft der SozialBank mit Sitz in Köln, hat laut eigenen Angaben im Geschäftsjahr 2025 Forderungen im Gesamtwert von 2,2 Milliarden Euro angekauft. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Plus von 17 Prozent. Geschäftsführungssprecher Andreas Dehlzeit spricht von einem „strukturellen Wachstum“ und führt das Ergebnis unter anderem auf die enge Kundenbetreuung zurück.
Kundenzufriedenheit als Wachstumstreiber
Eine im November 2025 durchgeführte Kundenbefragung stützt diese Einschätzung laut dem Unternehmen: Die befragten Leistungserbringer bewerteten insbesondere die festen Ansprechpartner:innen und die vertrauensvolle Zusammenarbeit positiv. Viele Kund:innen empfehlen den Dienstleister demnach aktiv weiter. Dehlzeit betont, das Ziel bestehe darin, Leistungserbringer durch Factoring-Lösungen vor Liquiditätsengpässen zu schützen, „damit sie mehr Zeit für die Versorgung ihrer Klienten haben“.
Beim Factoring verkaufen ambulante Pflegedienste, Intensivpflegeanbieter, Krankenhäuser oder Reha-Einrichtungen ihre Forderungen gegenüber Kranken- und Pflegekassen an den Factoring-Anbieter und erhalten den Rechnungswert zu einem frei wählbaren Zeitpunkt – unabhängig von den Zahlungsfristen der Kostenträger.
Mehr als 20 neue Stellen und ein neues Kundenportal
Auch personell ist das 1988 gegründete Unternehmen (damals unter dem Namen BFS Service GmbH) gewachsen: Mehr als 20 Mitarbeiter:innen kamen im vergangenen Jahr hinzu, sodass die Belegschaft nun über 70 Köpfe zählt. Geschäftsführer Ulrich Schartow, zuständig für Marktfolge und IT, verweist auf die Mischung aus langjähriger Erfahrung – viele Beschäftigte seien seit mehr als 20 Jahren im Unternehmen – und neuen Kolleg:innen.
Parallel investiert die SozialFactoring in ihre IT-Infrastruktur. Ein neues Kundenportal soll laut Schartow Mitte 2026 online gehen und die Zusammenarbeit mit den derzeit mehr als 1.300 Kund:innen vereinfachen. Darüber hinaus wurde das Unternehmen vom Bewertungsportal Kununu erneut als „Top Company 2026″ ausgezeichnet.
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