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Pflegeheim vernetzt sich – Ministerin stärkt Teilhabe

Die hessische Gesundheits- und Familienministerin Diana Stolz (CDU) hat das Pflegeheim DOREAFAMILIE Eduard Schwerzel in Flörsheim besucht und eine Förderung von 150.000 Euro übergeben. Das Programm „Pflegeheim – Mitten im Leben“ stärkt die Einbindung von Einrichtungen ins Quartier.

Die hessische Gesundheits- und Familienministerin Diana Stolz (CDU) besucht das Pflegeheim DOREAFAMILIE Eduard Schwerzel in Flörsheim und übergibt 150.000 Euro Fördermittel. Foto: HMFG Hessen

Bei ihrem Besuch im Pflegeheim DOREAFAMILIE Eduard Schwerzel in Flörsheim hob Ministerin Stolz laut Mitteilung des Ministeriums hervor, dass Pflege alle Menschen betreffe. Mit den Fördermitteln werde die Einrichtung in die Lage versetzt, Kontakte in die Nachbarschaft zu knüpfen und Gemeinschaftserlebnisse für die Bewohnerinnen und Bewohner zu schaffen. „Mit dem Projekt setzen wir ein starkes Zeichen gegen soziale Isolation und für mehr Teilhabe“, sagte die Ministerin. Dazu sei eine „Koordinierungsstelle LebensRaum“ vorgesehen, die Begegnungen initiiert und Vereine, Schulen, Kirchengemeinden sowie Ehrenamtliche einbindet.

Programm gegen Einsamkeit

Das Förderprogramm „Pflegeheim – Mitten im Leben“ startete im Frühjahr 2024. Ziel ist es, Pflege nicht nur als Versorgung, sondern auch als Teilhabe und Miteinander zu verstehen. Gefördert werden Stellen, die Netzwerke aufbauen und passende Angebote vor Ort entwickeln. Kooperationen mit Kitas, Nachbarschaftsinitiativen oder kulturellen Einrichtungen sollen helfen, älteren Menschen wieder stärkeren Zugang zum gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Bereits zwölf Einrichtungen erhielten in einer ersten Runde insgesamt über 1,4 Millionen Euro.

Gesellschaftliche Zukunftsaufgabe

Die Ministerin unterstrich, dass es viele Wege gebe, Pflege zu gestalten. Gemeinsam sei ihnen allen, dass sie zu den „großen Zukunftsaufgaben unserer Gesellschaft“ gehören. Mit Programmen wie in Flörsheim und den neuen gesetzlichen Weichenstellungen solle Pflege sowohl menschlicher als auch attraktiver für Fachkräfte werden.