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AGAPLESION übernimmt Ratinger Pflegeeinrichtungen aus Insolvenz
Die AGAPLESION gAG wächst weiter: Der diakonische Gesundheitskonzern aus Deutschland übernimmt das St. Marien-Seniorenheim und das Seniorenzentrum Marienhof in Ratingen. Die beiden Einrichtungen gehörten bisher zur insolventen St. Marien-Krankenhaus GmbH. AGAPLESION sieht in der Übernahme eine zukunftsweisende Lösung für die stationäre Pflege in der Region.
„Das St. Marien-Seniorenheim und das Seniorenzentrum Marienhof sind traditionsreiche und bestens organisierte Pflegeeinrichtungen mit sehr guter Perspektive“, erklärte Dr. Markus Horneber, Vorstandsvorsitzender der AGAPLESION gAG, in einer Pressemitteilung. Die Häuser seien ein fester Bestandteil des Stadtbildes von Ratingen (Nordrhein-Westfalen) und leisteten seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag zur pflegerischen Versorgung der Region.
Besonders beeindruckt zeigte sich Horneber vom Engagement der Mitarbeitenden: „Uns eint unser Verständnis von christlich geprägter, den Menschen zugewandter Pflege. Dies schafft beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen gemeinsamen Weg in die Zukunft.“
Auch Alexander Dettmann, Geschäftsführer von AGAPLESION WOHNEN UND PFLEGEN, betonte die hohe Qualität der Arbeit vor Ort: „Genau das ist es, was Pflege bei AGAPLESION ausmacht.“ Die Integration in die Konzernstrukturen sichere den Bewohner:innen weiterhin die gewohnte Herzlichkeit und Professionalität.
Die Einrichtungen in Ratingen bieten zusammen 270 Pflegeplätze sowie Appartements für Betreutes Wohnen. Das St. Marien-Seniorenheim, 1984 eröffnet und zuletzt umfassend saniert, verfügt über 168 Pflegeplätze, davon 15 für Kurzzeitpflege. Der Marienhof bietet 102 Pflegeplätze, sechs davon für Kurzzeitpflege, sowie sechs Appartements.
Auch von Seiten der bisherigen Trägerschaft wird der Schritt positiv bewertet. Dr. Claus-Peter Kruth, Geschäftsführer und Restrukturierungsbevollmächtigter der St. Marien-Krankenhaus GmbH, lobte die Kompetenz und das christliche Profil von AGAPLESION. „Dieser Zusammenschluss bietet nur Vorteile für den Standort – alle Seiten profitieren.“
Der gerichtlich bestellte Sachwalter, Dr. Marc d’Avoine, hob die konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten hervor: „Die gefundene Lösung wird den Interessen der Mitarbeitenden ebenso wie denen der Gläubiger gerecht.“
Mit der Übernahme stärkt AGAPLESION seine Präsenz in Nordrhein-Westfalen weiter und setzt seinen Wachstumskurs in der Altenhilfe fort.
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