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Curavie eröffnet neue Seniorenresidenz in Lipperode
Die Curavie Seniorenresidenz Lipperode hat ihren Betrieb aufgenommen. 88 moderne Pflegeplätze und rund 70 neue Arbeitsplätze entstehen am neuen Standort in NRW. Es ist bereits die fünfte Einrichtung des Betreibers in der Region und wurde gemeinsam mit der Cureus GmbH realisiert. Der Bau wurde bereits Anfang Juni fertiggestellt und nun eröffnet.
Die neue Seniorenresidenz bietet ein breites Spektrum an Pflegeleistungen, darunter Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und vollstationäre Pflege. „Unser Pflegeangebot wird auf die Bedarfe vor Ort eingehen“, betont Susanne Thon, Geschäftsführerin von Curavie. Besonders hervorzuheben sei der Einzelzimmeranteil von 100 Prozent sowie das attraktive Veranstaltungs- und Freizeitprogramm.
Die Einrichtung verfügt über eine hauseigene Frischküche mit Restaurant, das auch einen Mittagstisch für externe Senioren anbietet. Zudem stehen den Bewohnern eine Kamin-Lounge mit Bibliothek, Wäscherei, Friseur, Wellness-Pflegebad und Therapieräumlichkeiten zur Verfügung.
Nachhaltige Bauweise und attraktive Lage
Laut einer Mitteilung von Cureus wurde die Seniorenresidenz nach dem energieeffizienten KfW-40NH-Standard errichtet. Das Gebäude erstreckt sich über drei Etagen und ist in fünf Wohngruppen gegliedert, wovon eine speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz ausgerichtet ist.
Die Einrichtung liegt in naturnaher Umgebung am Fuße der alten Burganlage Lipperode und bietet dennoch eine gute Anbindung an das Zentrum von Lippstadt. „Mit der Seniorenresidenz ist auf dem Areal des ehemaligen Automobil-Zulieferbetriebes Köhler ein neuer und zentraler Bestandteil der Nachbarschaft zum Wohnen und Wohlfühlen entstanden“, erklärt Uwe Poganiatz-Heine, Projektleiter bei Cureus.
Hintergrund
Curavie ist Teil des Pflegemotive-Netzwerks und profitiert von dessen Ressourcen und Know-how. Mit einem neuartigen Betreibermodell will das Unternehmen Pflegemotive den wachsenden Bedarf an Pflegeplätzen bundesweit decken. Das Konzept setzt auf vernetzte Cluster aus je vier bis sieben Pflegebetrieben unter lokaler Führung, die Qualitätsstandards sicherstellen und gleichzeitig flexibel auf regionale Bedürfnisse eingehen können. Die Netzwerke sind dezentral organisiert, aber durch gemeinsame Werte und Standards verbunden sind.
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