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Verstetigung eines Modellprojektes – Zwischenfinanzierung von „SGB Reha“ gelungen

Das Modellprojekt „SGB Reha“ verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz in der Pflege. Die Interventionsphase endet jetzt, aber die Versorgung ist über eine Zwischenfinanzierung bis Ende März 2027 gesichert.

"SGB-Reha"-Projekttreffen am 20. Februar in Hamburg. Foto: Olga Sophie Ennulat

Die elf am Modellprojekt „SGB Reha“ beteiligten Einrichtungen können aufatmen. Die Versorgung für 15 Bewohner: innen pro Einrichtung innerhalb von zwölf Monaten wird finanziert. Wie genau erfuhren die Vertreter:innen der Pflegeheime am 20. Februar auf einem Projekttreffen in Hamburg, das von der AOK Rheinland/Hamburg als Konsortialführer initiert worden war.

Beim Pflegeansatz von „SGB Reha“ fließen therapeutische Impulse in die alltägliche Pflege und Behandlung ein. So sollen Mobilität und Gesundheit der Pflegebedürftigen nicht nur erhalten, sondern im Idealfall sogar verbessert werden.

Die AOK Rheinland/Hamburg übernimmt für ihre Versicherten die Finanzierung auf Grundlage von §140a SGB V. Demnach können Krankenkassen Verträge mit Leistungserbringern über eine besondere Versorgung der Versicherten abschließen. Für anderweitig versicherte Personen besteht eine Fördervereinbarung mit der Edgar und Nina Kummerfeldt Stiftung.

Neuster Kooperationspartner ist auch die Korian Stiftung für Pflege und würdevolles Altern. „Reha in der Pflege ist kein Luxus, sondern ein Schlüssel zu mehr Selbstständigkeit und Menschenwürde – und zwar bis zum Schluss. Als neue Projektpartner bringen wir unsere Erfahrung und unser Netzwerk ein, um genau das in die Breite zu tragen“, so Vorständin Elisabeth Scharfenberg in einer Stellungnahme für die Redaktion.

Mehr zu dem Projekt lesen Sie in der nächsten Ausgabe (9/2025 S.7) der care konkret.