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Es geht um die Zukunft der Pflege

Was planen die Parteien im Deutschen Bundestag für die Pflege? Antworten liefert heute der gemeinsame Polit-Talk. Im Vorfeld hat der VDAB seine Ideen für die Zukunft der Pflege skizziert.

Thomas Knieling, Bundesgeschäftsführer des Verbands Deutscher Alten- und Behindertenhilfe (VDAB)
VDAB-Geschäftsführer Thomas Knieling. Foto: VDAB

Die professionelle Pflege in Deutschland steht vor einer Zerreißprobe. Der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe (VDAB) warnt vor wachsenden Versorgungslücken, steigenden Kosten und einer zunehmend instabilen wirtschaftlichen Lage vieler Pflegeunternehmen. Mit einem neuen Positionspapier fordert der Verband nun eine grundlegende Reform der Pflegepolitik – und sieht die kommende Bundesregierung in der Pflicht.

„Die bisherigen Weichenstellungen in der Pflegepolitik haben nicht die erhofften Ergebnisse gebracht“, kritisiert VDAB-Geschäftsführer Thomas Knieling. Der Personalmangel sei manifest, die Kostenexplosion ungebremst, viele Anbieter gerieten wirtschaftlich ins Wanken. „Die nächste Bundesregierung muss innerhalb der ersten 100 Tage eine Strukturreform einleiten“, fordert Knieling.

Der VDAB skizziert in seinem Papier vier zentrale Handlungsfelder:
1. Nachhaltige Finanzierung der Pflegeversicherung
2. Stabilisierung der Pflegeunternehmen und Sicherung der Versorgung
3. Abbau bürokratischer Hürden
4. Mehr Flexibilität und unternehmerische Freiheit in der Pflegeversicherung

Die Vorschläge sollen sowohl eine Richtschnur für die Wahlprogramme der Parteien sein als auch eine Agenda für die künftige Regierung.

Mehr dazu gleich beim PflegeTalk von Altenheim und Häusliche Pflege in Berlin mit Steve Schrader Lukas Sander Jasmin Arbabian-Vogel VDAB_e.V. Stefan Baumann, Thomas Knieling, Philipp Leusbrock und politischen Vertreterinnen

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