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Ebbt die Insolvenzwelle auf dem Pflegemarkt ab?
Hat die Insolvenzwelle auf dem Pflegemarkt ihren Höhepunkt überschritten? Darauf lassen Daten des aktuellen Trendbarometers schließen.
Die wirtschaftliche Lage in der Sozial- und Gesundheitswirtschaft bleibt angespannt, doch auf dem Transaktionsmarkt gibt es erste positive Signale. Das zeigt das aktuelle Trendbarometer der Branche, das von der Beratungsfirma Sozialgestaltung, einer Tochter der Sozialbank, veröffentlicht wurde.
Laut der Befragung unter Vertretern sozialer Organisationen und Unternehmen bewerten nach wie vor 52 Prozent der Teilnehmenden die wirtschaftliche Gesamtsituation ihres Unternehmens als „angespannt“ oder „sehr angespannt“. „Steigende Kosten und Refinanzierungsdefizite treffen auf einen anhaltenden Fachkräftemangel“, fasst Harald Schmitz, Vorstandsvorsitzender der Sozialbank, die Lage zusammen. Immerhin zeigt sich ein leichter Hoffnungsschimmer: Nur noch ein Drittel der Befragten rechnet für 2024 mit Verlusten, während es im ersten Halbjahr noch 46 Prozent waren.
Auch am Transaktionsmarkt gibt es Bewegung. Der Anteil der Unternehmen, die Transaktionen trotz der schwierigen Rahmenbedingungen realisieren konnten, ist um sechs Prozentpunkte gestiegen. Während im letzten Trendbarometer noch 49 Prozent der Befragten angaben, keine Transaktionen zu planen, sind es nun 40 Prozent. „Die Insolvenzwelle im Pflegesektor hat offenbar ihren Höhepunkt überschritten“, sagt Susanne Leciejewski, Geschäftsführerin von Sozialgestaltung. Zudem trage das gesunkene Zinsniveau zu „tendenziell attraktiveren Kaufpreisangeboten“ bei.
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