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Schluss mit Einsamkeit in Pflegeheimen

Einsamkeit in Pflegeheimen muss nicht sein. Ein Projekt des Landes Hessen fördert Begegnung und Teilhabe.

Einsamkeit in Pflegeheimen muss nicht sein. Ein Projekt des Landes Hessen fördert Begegnung und Teilhabe. Foto: Adobe Stock/ Kzenon

Die Hessische Landesregierung fördert mit mehr als 1,4 Millionen Euro insgesamt zwölf Projekte, die die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen in Pflegeheimen verbessern sollen. Hessens Gesundheits- und Pflegeministerin Diana Stolz gab am 11. Oktober in Karben den offiziellen Startschuss für das Förderprogramm Pflegeheim – Mitten im Leben“. Ziel der Initiative ist es, der häufig erlebten Vereinsamung in Pflegeeinrichtungen entgegenzuwirken und die Bewohnerinnen und Bewohner stärker in ihr soziales Umfeld zu integrieren.

Begegnungen ermöglichen

Im Rahmen der Veranstaltung übergab Ministerin Stolz einen Förderbescheid in Höhe von 123.772 Euro an die ASB Wohnen und Pflege Karben GmbH zur Unterstützung einer lokalen Koordinierungsstelle. Diese soll Kooperationen mit externen Partnern eingehen, um Begegnungen im Umfeld des Pflegeheims zu ermöglichen. Geplant sind Aktivitäten wie Naturerlebnisse und kulturelle Veranstaltungen.

„Die Koordinierungsstellen vor Ort wissen am besten, was zu ihrem Pflegeheim passt“, betonte Stolz und hob hervor, dass die Projekte individuell gestaltet werden können. Neben Karben werden elf weitere Standorte gefördert, darunter das Hufeland-Haus in Frankfurt und das Seniorenzentrum Bethesda in Babenhausen.

Das Förderprogramm Pflegeheim – Mitten im Leben“ startete im Frühjahr 2024 und hat zum Ziel, Pflegeheime langfristig besser in das soziale Gefüge ihrer Umgebung einzubinden.