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Korian verkauft weitere Pflegeheime
Der Konsolidierungskurs von Korian Deutschland soll fortgesetzt werden. In den Jahren 2023 und 2024 sollen insgesamt elf defizitäre Häuser in Deutschland veräußert werden.
Mehr Umsatz bei einem Nettoverlust: Die Korian-Mutter Clariane hat ihre Bilanz für das vergangene Jahr vorgelegt. In Deutschland drückten gestiegene Kosten den Gewinn vor Steuern im Jahresvergleich. Clariane hat 2023 mit einem Umsatzwachstum von 11,4 Prozent auf 5,05 Milliarden Euro abgeschlossen. Unter dem Strich stand ein Verlust von 63 Millionen Euro. Das berichtet der Branchendienst Care Invest.
In Deutschland hatte das Unternehmen noch mit den finanziellen Folgen des Tariftreuegesetzes vom 1. September 2022 zu kämpfen. Aufgrund höherer Preise stiegen die Erlöse hierzulande um knapp acht Prozent auf rund 1,17 Milliarden Euro, das Vorsteuerergebnis sank jedoch um 13 Prozent auf 220 Millionen Euro.
Die Auslastung der Pflegeheime hat sich kaum verbessert. Sie lag Ende Dezember in Deutschland bei 87,9 Prozent. Nun soll der Konsolidierungskurs fortgesetzt werden, der den Verkauf von elf defizitären Einrichtungen vorsieht.
Ganz zurückziehen wird sich Clariant aus Großbritannien. Das Unternehmen verkauft das gesamte Geschäft für 243 Millionen Euro an den auf Pflegeimmobilien spezialisierten Fonds Healthcare Property, der von Elevation Advisors LLP verwaltet wird. Zum Clariane-Portfolio gehörten zwölf Pflegeheime. Zum Vergleich: In Deutschland verfügt der Konzern über 234 Einrichtungen.
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