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600 Mitarbeiter betroffen: Pflegekette GBS hat Insolvenz angemeldet

Die hessische Pflegekette GBS hat Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Nach Unternehmensangaben sind bundesweit rund 600 Mitarbeiter betroffen.

Romolo Tavani
Ziel der Insolvenz in Eigenverwaltung ist die Restrukturierung und damit die Rettung der GBS. Foto: AdobeStock/Romolo Tavani

Das berichtet die WAZ online am 23. Februar. Die GBS (Gesellschaft für den Betrieb von Sozialeinrichtungen) hat am 16. Februar beim Amtsgericht Bochum einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien bereits informiert worden. Die Restrukturierung sei dringend notwendig, erklärte Geschäftsführer Harald Pfannkuch gegenüber der WAZ. Er spricht von strukturellen Schwierigkeiten wie Unterfinanzierung und Fachkräftemangel.

Für die Sanierung wurden die Rechtsanwälte David Bunzel und Achim Thomas Thiele von der Kanzlei Husemann & Partner zu Generalbevollmächtigten bestellt. Alle Einrichtungen werden zunächst uneingeschränkt fortgeführt werden. Die Löhne und Gehälter seien über das Verfahren gesichert. Entlassungen seien nicht geplant. Von der Insolvenz sind bundesweit 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen.

Die GBS ist bundesweit in den Bereichen Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, Seniorenhilfe und Suchthilfe tätig. Die Verwaltung befindet sich in Herne.