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Sachsen-Anhalt bezahlt Ausbildungsvergütung für Pflegehelfer

Die Ausbildungsvergütung von Pflegehelfern in Sachsen-Anhalt soll ab August vom Land finanziert werden. Das kündigte Sozialministerin Petra Grimm-Benne (SPD) am Donnerstag in Magdeburg an und verwies auf eine Entscheidung des Landtags-Finanzausschusses.

Petra Grimm-Benne, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Sachsen-Anhalt
Sozialministerin Petra Grimm-Benne: „Unser Ziel ist, dass Seniorinnen und Senioren in ihrem Wohnumfeld gepflegt werden können, vor allem im ländlichen Raum. Dafür sind neue Wege und Konzepte in der Versorgung, Betreuung und Pflege notwendig.“ Foto: Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Sachsen-Anhalt

Dieser habe den Weg freigegeben, „eine Mindestausbildungsvergütung für Pflegehelferinnen und -helfer zu gewähren“. Im Landeshaushalt würden dafür in diesem Jahr rund 2,4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Der Bund plane, durch eine Gesetzesänderung eine Schulgeldfreiheit und die Zahlung einer Ausbildungsvergütung im Bereich der Gesundheitsberufe zu ermöglichen. Die Regelung in Sachsen-Anhalt sei ein Vorgriff darauf.

„Die Attraktivität dieser Ausbildungsberufe für junge Menschen muss dringend erhöht werden, auch um dem Fachkräftemangel in der Pflege entgegenzuwirken. Die Ausbildungsvergütung ist dabei ein sehr wichtiger Baustein“, erklärte Grimm-Benne. Seit 2019 würde durch das Land bereits die Finanzierung der Schulgeldfreiheit für die Ausbildung der Altenpflegehilfe und der Altenpflege übernommen.