News
Specht Gruppe realisiert innovatives Wohn-Pflege-Konzept in Schleswig-Holstein
Die Bremer Specht Gruppe investiert mehr als 40 Millionen Euro in einen Senioren-Campus in Ammersbek. Das Großprojekt direkt an der Grenze zu Hamburg, umfasst laut Geschäftsführer Frank Markus 70 barrierefreie Wohnungen, ein Pflegeheim mit 137 Betten, einen Kindergarten mit 70 Plätzen und eine Physiotherapiepraxis. Zusätzlich bezieht die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Hoisbüttel ein Büro und kann im Foyer Gottesdienste feiern.
Die Marktresponse übertrifft laut Markus alle bisherigen Erfahrungen des Unternehmens, das bundesweit bereits mehr als 150 Pflege-Immobilien realisiert hat. 200 Interessenten haben sich bereits in eine Vormerkliste eingetragen. „Das Interesse an einem Projekt ist zu einem so frühen Zeitpunkt so groß wie nie“, berichtete Markus bei einer Informationsveranstaltung mit 250 Teilnehmern.
Pflegebereich mit hauseigener Küche und Einzelzimmerstandard
Die 137 stationären Pflegeplätze entstehen im hinteren Gebäudekomplex in Einzelzimmern mit jeweils eigenem Bad. Die Ausstattung umfasst Aufenthalts- und Mehrzweckräume sowie ein strukturiertes Freizeitprogramm. Im Erdgeschoss sind ein Café und ein Geburtstagszimmer für private Feiern vorgesehen, um die soziale Integration zu fördern.
Eine hauseigene Küche soll die tägliche Frischkost-Versorgung direkt vor Ort gewährleisten. Die Betreibergesellschaft ist Teil der Specht Gruppe, wodurch eine einheitliche Qualitätssteuerung über alle Bereiche des Campus gewährleistet werden soll. Das Pflegekonzept sieht vor, dass Senioren aus den benachbarten Wohnungen bei Pflegebedürftigkeit nahtlos in die stationäre Versorgung wechseln können, ohne ihr gewohntes soziales Umfeld zu verlassen.
Generationenübergreifender Ansatz mit therapeutischer Versorgung
Das Konzept wird durch einen Kindergarten mit 70 Plätzen in Krippen- und Elementargruppen ergänzt, der hinter dem Pflegebereich angesiedelt ist. Eine integrierte Physiotherapiepraxis soll die therapeutische Versorgung der Bewohner sicherstellen.
Die 70 Seniorenwohnungen in den beiden straßenseitigen Gebäuden sind als Ein- bis Dreizimmerwohnungen mit 47 bis 88 Quadratmetern konzipiert. Alle Einheiten erhalten seniorengerechte Bäder mit rutschhemmenden Fliesen und bodengleichen Duschen sowie Einbauküchen und Balkon oder Loggia. Die größten Einheiten verfügen über zwei Dachterrassen.
Betriebsstart für 2027 anvisiert
Die Erdarbeiten begannen Ende 2024. Aktuell erfolgt der Hochbau der drei Gebäudekomplexe mit hellen Klinkerfassaden. Markus zeigt sich optimistisch: „Ich bin guter Dinge, dass Ende 2026 alles fertig ist und wir im Februar/März 2027 starten können.“ Die Vermarktung der Wohnungen mit Mietexposés ist für Frühjahr 2026 geplant.
Das Projektkonzept wurde bereits 2019 entwickelt, verzögerte sich jedoch durch die Corona-Pandemie und Änderungen im Bebauungsplan. Der Standort bietet infrastrukturelle Vorteile mit 300 Metern Entfernung zum U-Bahnhof Hoisbüttel sowie zu Supermärkten, Sparkasse, Apotheke und Geschäften. Bewohner bleiben rechtlich in Schleswig-Holstein wohnhaft, obwohl die Lage direkt an der Hamburg-Grenze optimale Anbindung gewährleistet.
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu verfassen.
Sie haben noch kein Konto?
Jetzt registrieren