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Patientenschützer für Fusion von gesetzlicher und privater Pflegeversicherung
„Es braucht jetzt mutige Entscheidungen in der schwarz-roten Koalition“, sagt Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz. Private und gesetzliche Pflegeversicherung sollten eins werden.
Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, fordert das Zusammenlegen von gesetzlicher und privater Pflegeversicherung: „Es braucht jetzt mutige Entscheidungen in der schwarz-roten Koalition. Die Zusammenlegung der privaten und gesetzlichen Pflegeversicherung ist überfällig“, sagte Brysch der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ angesichts der Finanzprobleme der Pflegekassen.
Beide Versicherungen hätten die gleichen Leistungen, damit werde niemandem etwas vorenthalten, argumentierte Brysch. Die soziale Pflege hätte aber bei einer Zusammenlegung finanzielle Luft für die nächsten 15 Jahre. „Schließlich liegen die Rücklagen bei der privaten Pflegeversicherung bei über 40 Milliarden Euro“, sagte der Stiftungsvorstand.
Brysch sieht eine Mitverantwortung für die Defizite der Pflegekassen bei Bund und Ländern, unter anderem verweigere die schwarz-rote Regierung die Übernahme der mittlerweile jährlich auf fünf Milliarden Euro angestiegenen Rentenversicherungsleistungen für pflegende Angehörige. Ebenso würden sich die Länder bei der Finanzierung der Pflegeheimplätze entsolidarisieren. (epd)
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