News

KI in der Sozialwirtschaft: Studie beleuchtet Potenziale und Risiken

Die Arbeitsstelle für Sozialinformatik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt erforscht mit Unterstützung von Althammer & Kill den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Sozialwirtschaft.

Digitalisierung
Viele Organisationen experimentieren bereits mit ChatGPT oder anderen KI-Tools. Foto: iconimage/AdobeStock

Der Einsatz von KI in der Sozialwirtschaft steht erst am Anfang. In einer Reihe von Projekten werden verschiedene Technologien erprobt und viele Organisationen experimentieren bereits mit ChatGPT oder anderen KI-Tools. „Unklar ist bislang jedoch“, so Prof. Helmut Kreidenweis, Leiter der Studie zu KI in der Sozialwirtschaft, „wie die Führungskräfte der Branche insgesamt zu dem Thema stehen und wo sie Unterstützung benötigen, um die Potenziale dieser Technologie sinnvoll zu nutzen und Risiken zu erkennen“.

Kenntnisstand von Führungskräften

Mit Hilfe einer repräsentativen Befragung will der Lehrstuhl für Sozialinformatik der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt nun herausfinden, wie es um den Kenntnisstand von Führungskräften in der Sozialwirtschaft zum Thema KI bestellt ist, welche möglichen Einsatzszenarien sie für ihre Organisation sehen und welche Chancen, Risiken und Hemmnisse aus ihrer Sicht bestehen.
Ebenso soll ermittelt werden, wo Bedarf an externer Beratung zu diesem Themenfeld besteht. Die Studie wird mit einer explorativen Expertenbefragung eingeleitet. Darüber hinaus werden Softwareanbieter für die Sozialwirtschaft zu bereits vorhandenen bzw. in Entwicklung befindlichen KI-Anwendungen sowie zu zukünftigen Potenzialen befragt.

Als Partner für das Projekt konnte die Althammer & Kill GmbH & Co. KG aus Hannover gewonnen werden, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Studie startete im Dezember 2023, erste Forschungsergebnisse sollen im Sommer 2024 vorliegen.