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Insolvenzwelle abgeflaut – Kapitalbedarf in der Pflege steigt weiter

Die wirtschaftliche Situation in der Pflegebranche stabilisiert sich. Laut dem aktuellen „Branchenreport Pflege 2025“ der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank) ist der Höhepunkt der Insolvenzen überwunden. Grund dafür seien neu verhandelte Pflegesätze sowie schnellere Geldflüsse, so die Bank in ihrer Mitteilung.

Laut dem aktuellen „Branchenreport Pflege 2025“ ist der Höhepunkt der Insolvenzen überwunden. Foto: AdobeStock/ Grand Warszawsk

Trotz der verbesserten Lage bleibt der strukturelle Druck hoch: Der Bedarf an Pflegeplätzen wächst weiter – und deren Finanzierung stellt eine zentrale Herausforderung dar. Besonders beim Bau und Betrieb neuer Einrichtungen spielt privates Kapital eine Schlüsselrolle, da die öffentliche Hand vielerorts nur zurückhaltend investiert.

„Der Markt hat sich spürbar verändert. Viele instabile Strukturen sind verschwunden, doch der Bedarf an Pflegeplätzen steigt bis mindestens 2055 weiter“, erklärt Sandro von Korff, Bereichsleiter Firmenkunden bei der apoBank. „Privates Kapital bleibt daher ein entscheidender Motor für den Ausbau und die Finanzierung.“

Der Report zeigt zudem: Private Träger dominieren bereits heute das Ranking der größten Pflegeheimbetreiber, während auch freigemeinnützige Organisationen eine wichtige Säule der Pflegeinfrastruktur bilden.

Den vollständigen Branchenreport „Pflegemarkt 2025“ gibt es hier