Pflege und Politik

Fischbach informiert sich bei der AOK

Ingrid Fischbach (CDU), neue Patientenbeauftragte und Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, hat sich am Montag (10. Juli) bei der AOK Baden-Württemberg über den aktuellen Umsetzungsstand des PSG II informiert. Dr. Christopher Hermann, AOK Baden-Württemberg, machte dabei auf weiteren Handlungsbedarf im stationären Bereich aufmerksam.

- Im Haus Rheinaue in Wyhl werden die Grenzen zwischen stationär und ambulant aufgehoben.  Foto: Benevit

"Wir wissen, dass eine sorgfältige Information und Aufklärung durch die Pflegekassen unverzichtbar sind, damit die Verbesserungen der Pflegereform bei den Betroffenen Wirkung entfalten können", so die neuen Pflegebevollmächtigte. "Daher haben wir mit dem Pflegestärkungsgesetz II auch den Pflegekassen die notwendige Zeit gegeben, diese Herausforderungen meistern zu können."

Christopher Hermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg, sieht eine deutliche Verbesserung durch die Pflegereform, weist jedoch darauf hin, dass die Grenzen zwischen ambulanter und stationärer Pflege sowie zwischen Pflege und Rehabilitation im Interesse der Versicherten deutlich flexibler gestaltet werden.

"Wir wollen die Pflegeheime und damit unsere Versicherten als Bewohnerinnen und Bewohner stationärer Einrichtungen zurück in die Mitte der Gesellschaft holen", umreißt Hermann das Ziel. Wie dies konkret aussehen könne, zeigten praxisnahe Projekte wie  Orbit oder das "stambulante" Modell in der  BeneVit-Einrichtung in Wyhl am Kaiserstuhl, über die sich auch die neue Pflegebevollmächtigte Fischbach bei ihrem Besuch in Stuttgart informieren ließ.