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Ein Jahr KAP Saar: Erfolge und konkrete Schritte

Bis zum Jahr 2030 will das Saarland 4000 zusätzliche Pflegekräfte gewinnen. Das ist eines der zentralen Ziele der KAP Saar. Sozialminister Jung zog eine positive Zwischenbilanz.

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Sozialminister Dr. Magnus Jung hat die „Konzertierte Aktion Pflege Saar“ gestartet. Foto: Soziales.Saarland

Ein Jahr nach dem Start der Konzertierten Aktion Pflege Saar (KAP Saar) präsentierten Minister Magnus Jung und Staatssekretärin Bettina Altesleben 14. Dezember in Saarbrücken eine positive Zwischenbilanz. Die Konferenz, die die breite Unterstützung der Pflegebranche erfährt, erzielte Lösungsansätze, Handlungsempfehlungen und Vorgehensweisen, die dem Fachkräftemangel in der Pflege effektiv entgegenwirken sollen. Die Umsetzung erster Maßnahmen sei bereits in Gange, wofür in den kommenden beiden Haushaltsjahren 5 Mio. EUR zur Verfügung stehen.

Ziele und Maßnahmen

Ein zentrales Ziel der saarländischen Landesregierung ist die Gewinnung von 4.000 zusätzlichen Pflegekräften bis zum Jahr 2030. Im Rahmen der KAP Saar wurden konkrete Vorschläge erarbeitet, und einige der 2023 angestoßenen Maßnahmen konnten bereits umgesetzt werden. Die Einführung eines Pflegestudiengangs in Zusammenarbeit mit der HTW und die Schaffung eines virtuellen Kompetenzzentrums zur effektiveren Anwerbung und Integration sind besonders hervorzuheben.

Eine neue Pflege-Kampagne des Saarlandes wurde gestartet, um den Pflegeberuf realistisch darzustellen und die positiven Seiten zu betonen. Zur Sicherung von Berufsabschlüssen zur Pflegefachkraft wird ein Letter of Intent (LOI) zwischen der Bundesagentur für Arbeit, dem saarländischen Landkreistag und dem Gesundheitsministerium unterzeichnet, um die Erfolge der Berufsabschlüsse zu sichern und die (Nach-)Qualifizierung zu verbessern.

Einzelheiten zu den verschiedenen Maßnahmen der Arbeitsgruppen und den KAP-Zwischenbericht sind hier zu finden.