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Deutscher Pflegerat setzt auf stärkere Vernetzung

Der Deutsche Pflegerat will die Pflege auf Landesebene stärker einbinden und hat dazu seine Satzung geändert.

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Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerats Foto: DPR

Die berufliche Pflege in Deutschland steht vor großen Herausforderungen. Der Deutsche Pflegerat (DPR) hat in seiner 77. Ratsversammlung beschlossen, die Pflege auf Landes- und Bundesebene besser zu vernetzen. Durch die stärkere Einbindung von Landespflegekammern und -räten sowie weiterer Organisationen will der DPR eine einheitliche und stärkere Interessenvertretung schaffen.

Christine Vogler, Präsidentin des DPR, erklärt: „Die Profession Pflege verdient eine starke, klare und unüberhörbare Stimme – und genau daran arbeiten wir.“ Mit der Satzungsänderung wird es öffentlich-rechtlichen Körperschaften der Pflege künftig ermöglicht, als fördernde Mitglieder mit besonderen Rechten in den DPR aufgenommen zu werden. Ein jährlicher Austausch soll die Zusammenarbeit weiter stärken.

„Diese Reform ist ein wichtiger Schritt für eine starke, einheitliche Interessenvertretung der Profession Pflege“, so Vogler weiter. Der DPR strebt an, die Pflege in ihrer gesamten Vielfalt zu repräsentieren und ihre politische Stellung zu verbessern.

Mit Blick auf die Zukunft betont Vogler: „Wir stehen an einem Wendepunkt. Diese Entscheidung ist ein wesentlicher Beitrag für die Gesellschaft.“ Der DPR setzt auf die Umsetzung von Landespflegekammern bundesweit, wobei Übergangsstrukturen notwendig bleiben.

„Unser Ziel ist klar: Wir wollen die Pflege in Deutschland so repräsentieren, wie sie es verdient“, schließt Vogler.