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DBfK: Pflege stärker in Pandemiepläne einbeziehen
Beim Krisen- und Pandemiemanagement darf die Pflege nicht übersehen werden. Das zeigen Erfahrungen aus der Corona-Zeit.
Das sagte DBfK Südost Geschäftsführerin Christiane Lehmacher-Dubberke auf einer Arbeitsgruppentagung zu arbeitsorganisatorischen Maßnahme des Pandemiemanagements für die Langzeitpflege bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) vom 15. bis 16. August in Dresden.
Eine Lehre aus der Zeit war es auch, dass Bund, Länder und Kommunen häufig widersprüchlich kommuniziert haben und es keine verlässlichen Kommunikationsstrukturen gab. Kliniken und Einrichtung der stationären Langzeitversorgung waren sehr im Blick der Öffentlichkeit. Die ambulanten Dienste mussten hingegen um Aufmerksamkeit und Schutzausrüstung kämpfen.
Zu den Lehren aus den Erfahrungen mit Corona müsse auch zählen, dass die ambulante Langzeitversorgung eine wichtige Ressourcen im Pandemiemanagement sei, so Lehmacher-Dubberke. Es sei richtig, wenn sich die BAuA unter dem Aspekt der Krisenbewältigung mit der Arbeitsorganisation von Einrichtung der Langzeitpflege befasse. Wichtig sei aber auch, die Verknüpfung der Ergebnisse sowohl für die stationäre als ambulante Versorgung sicherzustellen.
Damit schließt Lehmacher-Dubberke auch an die Ergebnisse des bereits abgelaufenen Projekts „Aufrechterhaltung ambulanter Pflegeinfrastrukturen in Krisensituationen“ (AUPIK) an. AUPIK habe aufgezeigt, dass ambulante Pflegedienste nicht gut auf Krisensituationen und Katastrophenfälle vorbereitet seien.
Im Projekt„Arbeitsorganisatorische Maßnahmen als Teil des Pandemiemanagements von stationären Pflegeeinrichtungen“ befassen sich Experten und Expertinnen unterschiedlicher Fachrichtungen mit der Sicherstellung stationärer Pflegeleistung unter Pandemiebedingungen.
Wichtig sei es jetzt auch, die Ergebnisse von AUPIK und der Projektergebnisse der BAuA-Tagung in politisches Handeln zu überführen. Diese dürften nicht in der politischen Schublade versauern, so Lehmacher-Dubberke .
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