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Beschäftigte in der Altenpflege leiden an Depressionen und Stress
Depressionen, Ängste und Stressreaktionen haben im Jahr 2023 einen neuen Höchststand erreicht. Besonders betroffen sind Beschäftigte in der Altenpflege und in Kindertagesstätten.
Wie aus dem aktuellen Psychreport der DAK-Gesundheit hervorgeht, stieg die Zahl der Krankschreibungen im Vergleich zum Vorjahr um ein Fünftel. Besonders belastet waren Beschäftigte in Kindertagesstätten und in der Altenpflege. Sie hatten im Jahr 2023 durchschnittlich 5,3 Fehltage pro Kopf aufgrund einer psychischen Erkrankung. Das sind 65 Prozent mehr als im Durchschnitt aller Berufsgruppen.
Die meisten psychischen Fehltage wurden durch Depressionen verursacht, gefolgt von Belastungsreaktionen und Anpassungsstörungen. „Der weitere Anstieg der Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen in Kitas und Pflegeheimen ist besorgniserregend“, sagte DAK-Vorstandschef Andreas Storm.
Er forderte in diesem Zusammenhang erneut eine Offensive für das betriebliche Gesundheitsmanagement. „Wir sehen nach wie vor einen Zusammenhang zwischen Personalmangel und Krankenstand“, sagt Volker Nürnberg, Experte für Betriebliches Gesundheitsmanagement.
Den Psych-Report finden Sie hier.
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