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AGVP warnt vor Scheitern des CSU-Pflege-Plans

Ohne gesicherte Finanzierung der Pflegeeinrichtungen wird der 12-Punkte-Plan des CSU scheitern, so der Arbeitgeberverband Pflege.

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Thomas Greiner, Präsident des Arbeitgeberverbands Pflege (AGVP), warnt vor einem Scheitern des Plans ohne gesicherte Finanzierung der Pflegeeinrichtungen Foto: Michael Iden

Die CSU-Landtagsfraktion hat bei ihrer Arbeitstagung in Kloster Banz ein neues Pflege-Positionspapier mit dem Titel „Pflege-Revolution für die Pflege der Zukunft: Demografiefest, Generationengerecht, Qualitätsorientiert“ beschlossen. Die Partei fordert in ihrem 12-Punkte-Plan unter anderem mehr Steuermittel für die Pflege, eine Reform der Pflegeversicherung und die Gleichstellung von Pflegehelfern aus Nicht-EU-Ländern.

Investitionen in die Altenpflege müssen sich wieder lohnen

Thomas Greiner, Präsident des Arbeitgeberverbands Pflege (AGVP), warnt jedoch vor einem Scheitern des Plans ohne gesicherte Finanzierung der Pflegeeinrichtungen. „Ohne ausreichende professionelle Pflegeangebote brechen selbst bestens unterstützende Angehörige unter der Doppelbelastung zusammen. Bei Siemens und Audi stehen dann die Bänder still, denn wer pflegt, kann nicht gleichzeitig die Wirtschaft am Laufen halten. Ein paar Förderungen reichen nicht aus – Investitionen in die Altenpflege müssen sich wieder lohnen. Die Altenpflege hat nur eine Zukunft, wenn auch die Pflegeunternehmen eine Perspektive haben und stabile Rahmenbedingungen erhalten“, betont Greiner.

Im Juli hatte der Verband seine Maßnahmen gegen die Krise in der Altenpflege vorgestellt.