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Evangelische Altenhilfe übernimmt Pflegezentrum im hessischen Dipperz
Die Evangelische Altenhilfe Gesundbrunnen übernimmt das insolvente Bauprojekt Pflegezentrum „Am Holzbach“ in Dipperz. Darauf weist eine Mitteilung der Kanzlei Brinkmann & Partner hin. Der Standort soll künftig auch Ersatz für das bisherige Pflegeheim Haus Emmaus in Fulda werden.
Dem Verkauf gingen Verhandlungen zwischen dem Insolvenzverwalter der Familienstiftung Pokrzewinski, Dr. Jan Markus Plathner von der Kanzlei Brinkmann & Partner, und dem evangelischen Träger voraus. Die Familienstiftung ist Eigentümerin des Quartiers in Dipperz.
Lösung nach Verhandlungen im Insolvenzverfahren
Mit der Übernahme des in Schieflage geratenen, noch nicht fertiggestellten Bauprojekts soll eine Lösung gefunden worden sein, die sowohl einen Ersatz für den bisherigen Standort in Fulda schafft als auch neue Perspektiven für die Region eröffnet.
Neues Pflegezentrum mit zusätzlichen Angeboten geplant
Am Standort in Dipperz sollen nach Angaben der Beteiligten in einer Restbauzeit von rund zwölf bis 15 Monaten insgesamt 60 Pflegeplätze entstehen. Sechs davon sind als eingestreute Kurzzeitpflege vorgesehen.
Darüber hinaus ist der Aufbau einer solitären Tagespflege mit 18 Plätzen geplant. Das Angebot soll insbesondere Menschen aus Dipperz und dem näheren Umfeld unterstützen und stationäre Pflege, Kurzzeitpflege und Tagespflege miteinander verbinden.
Ersatz für traditionsreiches Haus Emmaus in Fulda
Die Evangelische Altenhilfe Gesundbrunnen betreibt seit fast 100 Jahren das Evangelische Alten und Pflegeheim Haus Emmaus in Fulda. Die Einrichtung verfügt derzeit über 45 vollstationäre Pflegeplätze sowie eingestreute Kurzzeitpflege.
Das Haus liegt am Gerloser Weg in Fulda und gilt als etabliert, ist jedoch baulich in die Jahre gekommen. Daher wurde bereits seit mehreren Jahren nach einem Ersatzstandort gesucht. Insolvenzverwalter Dr. Jan Markus Plathner erklärte: „Ich freue mich sehr darüber, dass es mit der EV. Altenhilfe Gesundbrunnen einen Investor in Dipperz gibt, der den Standort fertigstellt und Perspektiven für alte und neue Bewohner aber auch für die Region schafft.“
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