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Studie für eine kultursensiblere Ernährung in Pflegeheimen

Die Ostfalia Hochschule will die Ernährungs- und Flüssigkeitsversorgung in Pflegeheimen verbessern. Dazu setzt das Forschungsprojekt NUTRI‑SENSE auf digitale Unterstützung. Für Interviews werden nun Fachkräfte, Bewohner:innen und Angehörige gesucht.

Gewohnheiten bei Essen und Getränken unterscheiden sich je nach kulturellem und sozialem Hintergrund. Diese Bedürfnisse sollen durch digitale Unterstützung besser erkennbar gemacht werden. (Symbolbild) Foto: Adobe Stock/didesign

Das Projekt untersucht, wie Wünsche und Bedarfe von Bewohnerinnen und Bewohnern bei Ernährung und Flüssigkeitsversorgung besser berücksichtigt werden können, insbesondere mit Blick auf soziale und kulturelle Vielfalt.
Projektleiterin Prof. Martina Hasseler erklärt: „Die Pflege älterer Menschen erfordert individuell angepasste Maßnahmen zur Ernährung und Flüssigkeitsaufnahme, um Gesundheit zu erhalten und Pflegebedarfe zu reduzieren.“

Digitale Unterstützung für die Praxis

Ziel der Forschenden ist es, digitale Anwendungen zu entwickeln, die Pflegefachkräfte und andere Berufsgruppen in Einrichtungen bei einer kultursensiblen und diversitätsbewussten Versorgung unterstützen. Hasseler betont zudem, kulturelle Vielfalt und soziale Ungleichheiten würden in bestehenden Pflegeleitlinien bislang „nur unzureichend adressiert“.

Breite Zielgruppe für Interviews

Gesucht werden Pflegefachpersonen, Pflegehilfs- und Assistenzkräfte sowie Leitungskräfte in Pflegeheimen. Auch Angehörige sowie Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen können teilnehmen.

NUTRI‑SENSE ist ein gemeinsames Projekt der Ostfalia Hochschule, der Universität Oldenburg und des OFFIS‑Instituts e.V. Gefördert wird es im Programm „zukunft.niedersachsen“ vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung.

Mehr Informationen unter finden Sie hier. Fragen zu den Interviews beantwortet Projektmitarbeiter André Heitmann-Möller: an.heitmann-moeller@ostfalia.de