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Ethikrat berät über ethische Herausforderungen in der Langzeitpflege

Angesichts des demografischen Wandels und wachsender Herausforderungen in der Pflege befasst sich der Deutsche Ethikrat mit ethischen Fragen der Langzeitpflege. In einer öffentlichen Anhörung am Donnerstag, 22. Januar 2026, will das Gremium über die Situation der häuslichen und stationären Pflege beraten.

Pflegeszene
Die professionelle Pflege ist durch Fachkräftemangel, steigende Kosten sowie wachsende fachliche und ethische Anforderungen geprägt. Foto: CHW/AdobeStock

Im Mittelpunkt stehen die Pflege von Menschen mit chronischen Erkrankungen sowie mit körperlichen, psychischen oder geistigen Beeinträchtigungen und die Frage, ob Pflege künftig weiterhin überwiegend von Angehörigen geleistet werden kann. Zugleich soll die Lage der professionellen Pflege thematisiert werden, die durch Fachkräftemangel, steigende Kosten sowie wachsende fachliche und ethische Anforderungen geprägt ist.

Der Ethikrat will nach eigenen Angaben einen Beitrag zur Verständigung über die Herausforderungen der Langzeitpflege leisten und mögliche Lösungsansätze diskutieren. Dabei sollen sowohl die Perspektiven pflegebedürftiger Menschen als auch die der Pflegenden berücksichtigt werden. Neben ethischen Aspekten spielen auch organisatorische und wirtschaftliche Fragen eine Rolle.

Zu der Anhörung sind Betroffene und Sachverständige aus Wissenschaft, Verbänden und Pflegeeinrichtungen geladen. Unter ihnen sind Vertreterinnen und Vertreter pflegender Angehöriger, der Pflegeberufe sowie der stationären und ambulanten Altenhilfe.

Die Veranstaltung wird am Donnerstag, 22. Januar, von 13-17 Uhr online auf Ethikrat LIVE übertragen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Hier finden Sie alle Informationen zur öffentlichen Anhörung als PDF.