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Betterspace und Korian erweitern Energieprojekt auf 54 Pflegeeinrichtungen
Korian setzt gemeinsam mit Betterspace seine Energiestrategie fort und stattet weitere Einrichtungen mit der digitalen better.energy-Lösung aus. Nach einem erfolgreichen Pilotprojekt im Jahr 2024 folgen nun 42 weitere Standorte. Das Ziel: Energieverbrauch und CO₂-Ausstoß deutlich senken.
Im Rahmen des Vorhabens werden insgesamt 54 Standorte mit über 30.000 LoRaWAN-Komponenten ausgestattet. Ziel sei laut Betterspace eine „signifikante Senkung des Energieverbrauchs pro Quadratmeter“. Gleichzeitig wolle Korian seine ambitionierten Klimaziele erreichen, die im Einklang mit dem Pariser Abkommen stehen. Mutterkonzern Clariane plant, seine Treibhausgasemissionen aus Energie und Kältemitteln bis 2031 um 46 Prozent zu verringern.
Technische Umsetzung ohne Eingriffe in die Gebäude
Die better.energy-Lösung gilt laut Betterspace als wirtschaftlich effizientes Instrument zur Energieeinsparung. Sie umfasst eine cloudbasierte Heizkörpersteuerung, die flexible Regelung und Analyse ermöglicht, ohne dass bauliche Veränderungen nötig sind. Über den offenen LoRaWAN-Funkstandard werden Telemetriedaten wie Temperatur oder Luftfeuchtigkeit kabellos übertragen. Die Plattform erlaubt ein standortübergreifendes Energiemanagement, während Bewohnerinnen und Bewohner oder Mitarbeitende einzelne Räume individuell steuern können. Laut Betterspace wurde die Lösung vollständig in das bestehende LoRaWAN-Netz von Korian integriert.
Skalierbares Projektmanagement mit Fördermöglichkeit
„Die Ausstattung von 42 Standorten mit über 30.000 Komponenten war natürlich eine Herausforderung, die wir jedoch gerne angenommen haben“, sagte Benjamin Köhler, Managing Director bei Betterspace. Durch eng abgestimmtes Projektmanagement und gute Teamarbeit sei Zeit gespart und Ressourcen geschont worden.
Bis Ende 2025 will Korian den Energieverbrauch auf 133 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr senken. Laut Benjamin Cabanes vom Management Board von Korian Germany liegt das Ziel deutlich unter dem Wert von 175 kWh aus dem Jahr 2021. Bereits die ersten zwölf Projekte hätten eine Reduktion des Heizenergieverbrauchs um 15 bis 25 Prozent gezeigt. Zudem wird das Programm mit bis zu 15 Prozent der Projektkosten gefördert. Weitere Standorte sollen 2026 folgen.
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