News
opseo-Tochter eröffnet stationären Standort für Entwöhnung von der Beatmung
Die opseo-Tochter Atemzeit Süd hat ihre sechste spezialisierte Einrichtung für beatmungspflichtige Patienten in Betrieb genommen. Der neue Standort soll 20 Klienten bei der Entwöhnung von der Beatmung unterstützen.
Das Intensivpflege-Unternehmen Atemzeit Süd hat am 10. Juli seinen neuen Standort in Bad Abbach eröffnet. Laut der Pressemitteilung der opseo-Gruppe nahmen zahlreiche Gäste aus der Region, Mitarbeitende sowie Vertreter der Presse und der Politik an der Einweihungsfeier teil. Die Besucher hatten Gelegenheit, die neuen Räumlichkeiten zu besichtigen, die Platz für 20 intensivpflegebedürftige Klienten bieten.
Die neue Einrichtung ist eine von sechs bundesweit spezialisierten Standorten der opseo-Gruppe mit dem Atemzeit-Versorgungskonzept. Laut Unternehmen verfolgt das stationäre Setting einen rehabilitativen Ansatz, um Patienten gezielt auf die Entwöhnung von der Beatmung sowie auf die Entfernung der Trachealkanüle vorzubereiten.
Spezialisiertes Team für Beatmungsentwöhnung
Ein interdisziplinäres Team aus spezialisierten Intensivpflegekräften und Atmungstherapeuten soll den sogenannten Weaning-Prozess begleiten – bis hin zum vollständigen Wegfall des Beatmungsbedarfs. Laut opseo steht dabei nicht nur der medizinische Fortschritt im Mittelpunkt, sondern auch eine möglichst hohe Lebensqualität der Patienten.
„Unser gemeinsames Ziel ist es, die außerklinische Intensivversorgung am Standort Bad Abbach in der von unseren Partnern geschätzten und gewohnten Qualität weiterzuführen“, erklärte Florian Binder, Geschäftsführer von Atemzeit Süd, laut Pressemitteilung. In den neuen Räumlichkeiten könne das Unternehmen seinen Klienten „ein wohnliches Zuhause bieten“.
Evelyn Durkin, Clusterleiterin der Region Süd, lobte das Engagement des Teams: „Ich bin beeindruckt von der geleisteten Arbeit unserer Mitarbeitenden, um den Standort fristgerecht zu eröffnen.“ Die neuen Räumlichkeiten sollen neben moderner Pflegeinfrastruktur auch ein wohnliches Umfeld für die Klienten bieten.
Die 2013 gegründete opseo-Gruppe betreibt laut eigenen Angaben ein bundesweites Versorgungsnetz, in dem rund 7.000 Mitarbeiter über 1.700 Intensivpatienten betreuen. Das Unternehmen erzielte im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von rund 450 Millionen Euro. Der Stammsitz der Gruppe befindet sich in Kelsterbach bei Frankfurt.
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu verfassen.
Sie haben noch kein Konto?
Jetzt registrieren