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Lindera zieht sich aus DiPA-Prozess zurück

Jetzt ist Schluss: Lindera hat angekündigt, sich aus dem Prozess der Digitalen Pflegeanwendungen (DiPA) zurückzuziehen. Die Hürden seien zu hoch, DiPA anscheinend nicht gewollt.

Diana Heinrichs
Lindera-Gründerin Diana Heinrichs: "Wir haben alles versucht. " Foto: Lindera

Hintergrund: Die KI-basierte Sturzpräventions-App von Lindera wurde trotz positiver Studienergebnisse nicht als DiPA zugelassen.

Lindera hat nun angekündigt, sich aus dem Projekt der Digitalen Pflegeanwendungen (DiPA) zurückzuziehen. Trotz aller Bemühungen und der Einhaltung aller gesetzten Fristen sieht sich das Unternehmen gezwungen, die gesetzliche Frist für eine Klage verstreichen zu lassen. Das teilte Lindera-Gründerin Diana Heinrichs via LinkedIn mit: „Das gesamte Verfahren ist von formellen und materiellen Rechtsfehlern durchdrungen.

Lindera betont, dass ein Gericht hätte entscheiden müssen, dass Pharma nicht der Maßstab für die Pflege gemäß DiPA-Verordnung und SGB XI sein kann.

Das Verfahren, das als erstes seiner Art vor der Arzneimittelbehörde BfArM geführt wurde, sei von zahlreichen formellen und materiellen Rechtsfehlern durchdrungen. Lindera stellt klar, dass das Unternehmen als kleines Unternehmen die Gerichtskosten nicht tragen könne und dass DiPA nicht gewollt sei. Stattdessen will sich Lindera nun auf neue KI-Lösungen konzentrieren, die bald vorgestellt werden sollen.