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CSU fordert radikale Reform der Pflegepolitik
In einem Dringlichkeitsantrag fordert die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag die Einrichtung einer „Zukunftskommission Pflege“, um die wachsenden Herausforderungen im Pflegesektor anzugehen.
Klaus Holetschek, Vorsitzender der CSU-Landtagsfraktion, betont die Dringlichkeit der Situation: „Pflege darf kein Armutsrisiko sein. Wir brauchen eine gesamtgesellschaftliche Kraftanstrengung!“ Die Fraktion schlägt vor, neben Bund und Ländern auch Vertreter der Kranken- und Pflegekassen, Pflegeanbieter und pflegende Angehörige in die Kommission einzubinden.
Konkrete Forderungen der CSU umfassen:
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Stärkung von Prävention und Rehabilitation
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Attraktivitätssteigerung der Pflegeberufe
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Bürokratieabbau
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Mehr Zeit für menschliches Miteinander
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Verstärkter Einsatz moderner Technologien
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Sicherstellung eines würdevollen Lebens bis zum Schluss
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Finanzielle Stabilisierung der Sozialen Pflegeversicherung
Carolina Trautner, stellvertretende Vorsitzende des Arbeitskreises Gesundheit der CSU-Landtagsfraktion, warnt vor dem massiven Anstieg der Pflegebedarfe: „Allein in Bayern werden im Jahr 2040 rund 870.000 Menschen pflegebedürftig sein, bis 2060 könnten es eine Million sein.“
Die Initiative der CSU reiht sich ein in eine breiter werdende Debatte um die Zukunft der Pflege in Deutschland. Bereits im Oktober 2024 hatte Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach eine parteiübergreifende „Zukunftskommission Pflege“ gefordert. Die CSU plant zudem eine radikale Reform der Pflegeversicherung, die als eines der ersten Projekte der neuen Bundesregierung umgesetzt werden soll.
Angesichts steigender Kosten und sinkender Leistungsfähigkeit der Pflegeversicherung mahnt Bernhard Seidenath, gesundheitspolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion: „Wir müssen jetzt Weichen stellen, um eine verlässliche und bezahlbare Versorgung sicherzustellen.“
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