News
Bodo de Vries im Schlagabtausch mit Alice Weidel
In der ZDF Sendung Klartext zeigte Bodo de Vries, Geschäftsführer des Evangelischen Johanneswerk, klare Kante gegen die AfD-Politik.
In der jüngsten Ausgabe der ZDF Klartext Sendung am 13. Februar 2025 kam es zu einem intensiven Schlagabtausch zwischen Alice Weidel (AfD) und Dr. Bodo de Vries, dem Geschäftsführer des Evangelischen Johanneswerks. Dr. de Vries, der 70 Pflegeeinrichtungen leitet, brachte Guranda Bolkvadze, eine georgische Mitarbeiterin mit, deren Asylantrag abgelehnt wurde, und betonte die dringende Notwendigkeit von mehr Migration zur Bewältigung des Personalmangels in der Pflege.
Er sehe keine Willkommenskultur in der Politik der AfD – und die brauche es doch angesichts des Fachkräftemangels. „Die deutsche Altenpflege kämpft ums Überleben. Wir werden weniger in Zeiten, in denen wir mehr werden müssten. Wir sind stolz darauf, dass wir mit 95 Nationen die Arbeit stemmen. Wir brauchen mehr Migration, das hat mit ,Remigration‘, für die Sie stehen, überhaupt nichts zu tun!“ De Vries könne Weidel die Wertschätzung gegenüber seiner Mitarbeiterin neben ihm nicht abnehmen.
Alice Weidel konterte, dass die AfD qualifizierte Einwanderung unterstütze, obwohl ihr Wahlprogramm Remigration und die Abschaffung von Duldungen vorsieht. Der Austausch wurde zunehmend hitziger, wobei Weidel gereizt und überheblich wirkte.
Das Ev. Johanneserk schrieb einen Tag später auf LinkedIn: „[…] Wenig überraschend, dass Frau Weidel zwar versuchte, Guranda mit Wertschätzung zu überschütten, den Argumenten von Bodo de Vries aber nicht eine einzige echte Antwort entgegenzusetzen hatte. Ihr blieb nichts anderes übrig, als ihm zu unterstellen, er habe das AfD-Wahlprogramm nicht gelesen.“
Hier können Sie die Sendung nachschauen. Das Johanneswerk ist ab 1:21 zu sehen.
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu verfassen.
Sie haben noch kein Konto?
Jetzt registrieren