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VDAB: Mehr Freiheit für Pflegeunternehmen
Der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe (VDAB) wünscht sich mehr unternehmerische Freiheit und beklagt den Stillstand in der Pflegepolitik.
„Der pflegerische Mittelstand – die Familienunternehmen, die das Rückgrat der flexiblen Versorgung sind – schrumpft immer weiter“, klagt Petra Schülke, stellvertretende Bundesvorsitzende des VDAB, bei der Bundesmitgliederversammlung am 22. September in Ingolstadt.
Die Ursache einer viel zu hohen Zahl von Insolvenzen seien Liquiditätsengpässe, „die aufgrund der Verletzung vertraglicher Pflichten durch die Kostenträger entstehen“. Die Politik schaue bisher untätig zu. Petra Schülke: „Es braucht wieder eine aktive Pflegepolitik.“
VDAB-Bundesgeschäftsführer Thomas Knieling ergänzt, dass Maßnahmen, die konsequent die Sicherung und Stärkung der Pflegeunternehmen im Blick habe, nicht mehr zu erwarten seien. Das Pflegekompetenzgesetz und das Pflegeassistenzgesetz werden seiner Meinung nach den Pflegeruf nicht attraktiver machen. Darum fordert Thomas Knieling „endlich mehr unternehmerische Freiheit und mehr Flexibilität bei den Pflegeleistungen, damit Pflegeunternehmen Teil der Lösung zur Bewältigung der Krise sein können und nicht nur Objekt von Regulierung“.
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