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„Evidence Based Nursing“: compassio schickt Fachkraft ins Studium

Die compassio Gruppe begleitet den Start des neuen Bachelorstudiengangs „Evidence Based Nursing“ an der Hochschule Neu-Ulm (HNU) als Praxispartner. Zum Wintersemester 2026/27 stellt das Seniorendomizil Haus Michael in Ulm-Böfingen einen Studienplatz für eine bereits ausgebildete Pflegefachkraft bereit. Der Träger sieht darin einen Beitrag zur Akademisierung der Pflege.

Katja Hoffmann, Einrichtungsleitung des Seniorendomizils Haus Michael, sieht das Studium für ihre Fachkraft als Chance, neues Wissen in die Pflegepraxis zu bringen. Foto: compassio Gruppe

Der achtsemestrige Studiengang richtet sich laut Pressemeldung an Pflegefachkräfte und vermittelt Kompetenzen, um Forschungsergebnisse zu bewerten und wissenschaftliche Erkenntnisse in den Pflegealltag zu übertragen. Der Zugang ist auch ohne Abitur über die berufliche Qualifikation als Pflegefachkraft möglich. Bereits erworbene Kompetenzen aus Ausbildung und Berufspraxis können auf das Studium angerechnet werden.

Kostenübernahme und Freistellung durch compassio

Während des Studiums arbeitet die ausgewählte Pflegefachkraft laut compassio-Mitteilung in Teilzeit im Seniorendomizil Haus Michael. Der Träger übernimmt den Semesterbeitrag sowie anfallende Fahrt- und Unterbringungskosten während der Studienphasen. Für Praxistransfermodule und die Datenerhebung im Rahmen der Bachelorarbeit wird die studierende Pflegefachkraft freigestellt.

Chance für Pflegequalität

„Pflege wird anspruchsvoller: fachlich, organisatorisch und menschlich. Wenn praktische Erfahrung und wissenschaftliches Arbeiten enger zusammenkommen, stärkt das die Qualität in unseren Einrichtungen und eröffnet Pflegefachkräften neue Entwicklungsperspektiven“, erklärt Florian Frensch, COO der compassio Gruppe. Nach Angaben des Unternehmens ist die Partnerschaft mit der HNU ein weiterer Schritt, wissenschaftliche Impulse direkt in den Pflegealltag zu holen.

Einrichtungsleitung Katja Hoffmann betont: „Für unser Team ist es eine echte Bereicherung, wenn neues Wissen direkt in unseren Pflegealltag einfließt. Am Ende profitieren davon vor allem die Menschen, die bei uns leben.“

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