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Diakonie und Johanniter verknüpfen Pflegeangebote mit Hausnotruf in Schwerte

Die Diakonie Mark-Ruhr und die Johanniter-Unfall-Hilfe verknüpfen in Schwerte ihre Pflege- und Betreuungsangebote mit dem Hausnotruf. Unterstützungsbedürftige Menschen sollen dadurch schneller passende Hilfe erhalten und länger sicher und selbstbestimmt in der eigenen Wohnung leben können.

Durch den Hausnotruf erhalten die Angehörigen die Gewissheit, dass im Notfall verlässlich Hilfe erreichbar sei. Foto: Adobe Stock/ivo88 -

Wie die Johanniter-Unfall-Hilfe in einer Pressemitteilung berichtet, wollen die beiden Organisationen unter dem Motto „Stark vernetzt: Diakonische Pflege & Johanniter-Hausnotruf“ enger zusammenarbeiten. Die Kooperation richtet sich insbesondere an ältere und unterstützungsbedürftige Menschen sowie deren Angehörige.

Hausnotruf ergänzt bestehendes Versorgungsnetz

Die Diakonie Mark-Ruhr bringt mehrere Pflege-, Wohn- und Begegnungsangebote in Schwerte in die Zusammenarbeit ein. Dazu gehören die Diakoniestation Schwerte, die Tagespflege Liethstraße, das Johannes-Mergenthalter-Haus und das Klara-Röhrscheidt-Haus. Hinzu kommen Angebote für senior:innengerechtes Wohnen und das Grete-Meißner-Zentrum.

Dieses Netzwerk soll künftig durch den Johanniter-Hausnotruf ergänzt werden. „Eine gute Versorgung endet nicht an der Haustür“, erklärt Malte Wulbrand, Geschäftsführer der Diakonie Mark-Ruhr Pflege und Wohnen sowie der Evangelischen Pflegedienste Mark-Ruhr. Die Kooperation verbinde pflegerische Kompetenz mit einem verlässlichen Notrufsystem.

Hausnotruf ist rund um die Uhr erreichbar

Der Johanniter-Hausnotruf steht den Angaben zufolge an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr zur Verfügung. Abhängig vom gewählten Leistungspaket können unter anderem ein Einsatzdienst mit medizinisch ausgebildetem Personal, eine Schlüsselhinterlegung und mobile Notruflösungen genutzt werden.

„Sicherheit schafft Selbstständigkeit“, sagt Tobias Gellermann, Mitglied im Regionalvorstand der Johanniter im Östlichen Ruhrgebiet. Durch die Zusammenarbeit könnten Pflege, Betreuung und Sicherheit besser aufeinander abgestimmt werden. Für Angehörige bedeute dies die Gewissheit, dass im Notfall verlässlich Hilfe erreichbar sei.

Kooperation soll Zugang zu Hilfen erleichtern

Die Partnerschaft soll laut Pressemitteilung über die reine Vermittlung einzelner Leistungen hinausgehen. Ziel sei es, vorhandene Unterstützungsangebote sinnvoll miteinander zu verbinden. Betroffene und Angehörige sollen sich dadurch nicht allein in unterschiedlichen Pflege- und Versorgungsstrukturen orientieren müssen.

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