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BeneVit setzt Exoskelette für den Schutz von Pflegekräften ein

Exoskelette reduzieren die Belastung der Lendenwirbelsäule und leiten Hebekräfte auf die Oberschenkel um. In den BeneVit-Einrichtungen verlaufen erste Tests positiv.

Gerade in der Altenpflege, wo das Heben von pflegebedürftigen Menschen trotz technischer Hilfsmittel unvermeidbar ist, bieten die Exoskelette eine spürbare Entlastung. Foto: BeneVit

Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten gesundheitlichen Belastungen in der Pflege – sie beeinträchtigen nicht nur die Mitarbeitenden, sondern stellen auch, durch die Anzahl an Ausfalltagen, eine Herausforderung für das Gesundheitssystem dar. Um ihre Mitarbeitenden zu unterstüzten hat die BeneVit Gruppe in den Einrichtungen Haus Raichberg in Albstadt-Onstmettingen und im Haus Kiekeberg in Roengarten-Nenndorf bei Hamburg als Pilotprojekt erstmals Exoskelette eingeführt. Die Erfahrungen mit den tragbaren Stützsysteme, die ursprünglich aus der Industrie bekannt sind, hat das Unternehmen in einer Pressemeldung geteilt.

„Als Arbeitgeber möchten wir die bestmögliche Unterstützung bieten, um die Gesundheit der Mitarbeiter zu erhalten“, sagt Kaspar Pfister, Geschäftsführender Gesellschafter der BeneVit Gruppe. Die ersten Tests in den Einrichtungen zeigten: Die Exoskelette werden von den Mitarbeitenden begeistert aufgenommen. Sie lassen sich schnell anlegen, sind individuell einstellbar. „Sollte sich diese ersten sehr positiven Erfahrungen in den beiden Piloteinrichtungen bestätigen, werde wir das auf alle Einrichtungen ausrollen“, so Pfister weiter.

Trotz dieser positiven Entwicklung gebe es noch Herausforderungen: Während eine Finanzierung durch die Berufsgenossenschaft als präventive Maßnahmen bislang ausbleibt, übernimmt BeneVit die Kosten für die Ausstattung.