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Ausbildungskonzept der Agaplesion Markus Diakonie ausgezeichnet

Die Agaplesion Markus Diakonie gGmbH hat mit ihrem Ausbildungskonzept „Lern-Üben-Tun“ (LÜT) den dritten Platz des Frankfurter Pflegepreises erhalten. Der Wettbewerb widmete sich in diesem Jahr dem Thema Nachwuchsförderung in der professionellen Pflege. Das Konzept verbindet schulisches Lernen, praktisches Üben und eigenverantwortliches Arbeiten in einem Schüler:innenwohnbereich.

AGAPLESION MARKUS DIAKONIE
Im Agaplesion Schwanthaler Carrée verantworten Auszubildende einen eigenen Wohnbereich mit ausgewählten Bewohner:innen. Unter Leitung der Praxisanleiterin Leila Naffissi (Mitte) übernehmen die Schüler:innen dort Planung, Koordination und Durchführung der Pflegemaßnahmen selbst. Foto: AGAPLESION MARKUS DIAKONIE

Das ausgezeichnete Konzept ruht nach Angaben des Trägers auf drei Säulen: Lernen im schulischen Teil der Ausbildung, Üben in einem LernAtelier und Tun in einem eigenen Wohnbereich für Auszubildende. „Mit dem dritten Platz waren wir wirklich sehr zufrieden. Es zeigt, dass unser Konzept nicht nur von unseren Auszubildenden gut angenommen wird“, sagt Christian Hoim, einer von drei Praxisanleiter:innen der Agaplesion Markus Diakonie.

Lernatelier mit Pflegepuppe Heidrun

Im Agaplesion Oberin Martha Keller Haus steht den Auszubildenden ein interaktives Lernatelier für Pflegeberufe zur Verfügung. Der Raum soll praxisnahes Üben ermöglichen. Pflegepuppe Heidrun verzeihe dabei auch etwaige Missgeschicke, heißt es vom Träger.

Schüler:innenwohnbereich als eigenes Praxisfeld

Im Agaplesion Schwanthaler Carrée verantworten Auszubildende einen eigenen Wohnbereich mit ausgewählten Bewohner:innen. Unter Leitung der Praxisanleiterin Leila Naffissi übernehmen die Schüler:innen dort Planung, Koordination und Durchführung der Pflegemaßnahmen selbst. Damit rücke das „Tun“ in den Vordergrund, so die Darstellung des Trägers.

Konzept als Baustein der Fachkräftegewinnung

„Der Wettbewerb um potenzielle Auszubildende hat schon lange begonnen. Kreative und praktische Konzepte sind daher ein wichtiger Baustein zur Gewinnung künftiger Fachkräfte in der Pflege“, erklärt Hannelore Rexroth, Geschäftsführerin der Agaplesion Markus Diakonie. Das LÜT-Konzept solle laut Träger die drei Anteile so verflechten, dass am Ende der Ausbildung gut ausgebildete Fachkräfte im Pflegeberuf stehen. Der nächste Ausbildungsstart ist im Oktober.