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compassio Gruppe: Oliver Sanchez ist neuer CFO

Die compassio Gruppe hat ihre Finanzführung neu besetzt: Oliver Sanchez (46) ist seit 1. Juli Chief Finance Officer (CFO). Er folgt auf Oliver Jaenicke (51), der die operative Verantwortung nach eigenem Wunsch abgibt.

Oliver Sanchez (46) ist seit 1. Juli Chief Finance Officer (CFO) bei compassio. Foto: compassio

Nach Angaben des Unternehmens bringt Sanchez internationale Erfahrung als Finanz-Manager der Gesundheitsbranche mit. Zu seinen beruflichen Stationen zählen unter anderem die US-amerikanische Investmentbank JPMorgan und der DAX-Konzern Fresenius. Dort war er laut Mitteilung in unterschiedlichen Rollen als Projekt- und Bereichsleiter, CFO und Geschäftsführer im In- und Ausland tätig.

In seiner neuen Rolle soll Sanchez die finanzielle Steuerung der Gruppe verantworten und die Voraussetzungen für weiteres Wachstum schaffen. Sein Fokus liege nach Unternehmensangaben auf der Optimierung kaufmännischer Strukturen sowie dem Aufbau einer „performanten IT-Architektur“. Sanchez selbst erklärt: „compassio steht für verantwortungsvolles, bedeutsames und erfolgreiches unternehmerisches Handeln. Ich freue mich, Teil dieses Teams zu werden, und zur weiteren nachhaltigen Entwicklung von compassio beitragen zu können.“

Wechsel nach kaufmännischer Stabilisierung

Sein Vorgänger Oliver Jaenicke habe während seiner Tätigkeit als Geschäftsführer die kaufmännische Stabilisierung sowie die wirtschaftliche und organisatorische Leistungsfähigkeit des Unternehmens verantwortet, so die Mitteilung. Zudem habe er die Finanzierung der compassio neu ausgerichtet. CEO Christopher Nolde (54) sagt: „Oliver Jaenicke hat die compassio Gruppe in einer sehr anspruchsvollen Zeit mit fachlicher Expertise, unternehmerischer Weitsicht und Haltung vorangebracht.“

Die compassio Gruppe mit Sitz in Ulm zählt nach eigenen Angaben zu den fünf größten privaten Pflegeanbietern Deutschlands. Sie betreibt derzeit über 100 Pflegeeinrichtungen mit mehr als 11.000 Pflegeplätzen. Rund 10.000 Mitarbeitende und über 1.000 Auszubildende sind laut Mitteilung im Unternehmen tätig. Bis 2030 sollen rund 15 weitere Standorte hinzukommen.