Hauswirtschaft

Systemrelevantes Thema in Niedersachsen voranbringen

Miriam Staudte, Landwirtschaftsministerin, und Abgeordnete des Landtags informierten sich auf Einladung der Landesarbeitsgemeinschaft Hauswirtschaft Niedersachsen über die professionelle Hauswirtschaft in Niedersachsen.

Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte (Mitte) und weitere niedersächsische Abgeordnete tauschten sich mit der LAG HW Nds. über die professionelle Hauswirtschaft aus. Foto: LAG HW Niedersachsen

Bei einem Lunch-Talk in Hannover kamen Miriam Staudte, Nds. Ministerin für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz, sowie Abgeordnete des Niedersächsischen Landtags von CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen ins Gespräch über die professionelle Hauswirtschaft in Niedersachsen. Expertinnen und Experten der Landesarbeitsgemeinschaft Hauswirtschaft Niedersachsen (LAG HW Nds.) präsentierten hauswirtschaftliche Aufgaben und Einsatzgebiete für Quartiersentwicklung, für (teil-)stationäre und ambulante Dienstleistungen sowie in Kita, Schule und in Beruflicher Bildung.

An den Thementischen wurden in kleinen Runden Anliegen von Haushaltswissenschaft und Hauswirtschaft mit den politischen Vertretern diskutiert und Anregungen an die Politik formuliert.

Robotik- und Digitalisierungsansätze fördern

Um den Herausforderungen zu begegnen, sei es unerlässlich, dass die Politik aktiv Maßnahmen zur Unterstützung der hauswirtschaftlichen Versorgung ergreife, heißt es in der Kurzfassung für den stationären Bereich. Dazu gehöre die Förderung von Aus- und Weiterbildungsprogrammen, die auch Quereinsteigern den Zugang zu diesem wichtigen Berufsfeld erleichtere. Darüber hinaus sollten Robotik- und Digitalisierungsprojekte in den Einrichtungen gefördert werden, um die Effizienz, Attraktivität und Qualität der hauswirtschaftlichen Dienstleistungen zu steigern.

Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte: „In kurzer Zeit viele neue Denkanstöße über gesellschaftlich wichtige Themen zu bekommen – dafür steht dieser Lunch-Talk. Es ist wichtig, sich angesichts des demografischen Wandels hin zu einer alternden Gesellschaft auszutauschen. Hauswirtschaftliche Dienstleistungen können dazu beitragen, junge Familien zu entlasten oder ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger zu unterstützen. Ziel muss es sein, so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden zu bleiben und Pflegekräfte zu entlasten. Die LAG HW Nds. trägt dazu bei, das systemrelevante Thema in Niedersachsen voranzubringen.“

Die Vorsitzende der LAG HW Nds., Anja Köchermann, bedankte sich in ihrer Begrüßung insbesondere bei Ministerin Staudte, als Förderin zahlreicher Projekte, für ihre Teilnahme sowie den anwesenden Landtagsabgeordneten für ihr Interesse. Sie betonte die Notwendigkeit eines interministeriellen niedersächsischen Dialogs mit Beteiligung externer Expert:innen zu den vielfältigen hauswirtschaftlichen Themen.