Hauswirtschaft

Bio-regionale Verpflegung hat viele Vorteile

Bayerns Ernährungsministerin Kaniber zeichnet das Seniorenheim St. Martin für sein Engagement in bio-regionale Verpflegung aus.

Hubert Sailer, Geschäftsleiter Seniorenheim St. Martin, Staatsministerin Michaela Kaniber, Andrea Piedertorfer-Jung, Küchenleiterin sowie Matthias Baderhuber, 1. BM des Markt Waging a. See bei der Urkundenübergabe (v. l.). Foto: StMELF/Stefanie Büchl

Bio-Milch aus dem Berchtesgadener Land, Fleisch aus Traunstein, Käse und Fisch aus Waging, Bio-Mehle aus Tengling – diese und viele weitere regionale Produkte bereichern nun den Speiseplan im Seniorenheim St. Martin in Waging am See. Denn in den vergangenen Monaten haben die Verantwortlichen dort die Verpflegung beim BioRegio-Coaching des Ernährungsministeriums auf den Prüfstand gestellt. Das Ergebnis: eine besonders gesunde und nachhaltige Verpflegung mit Produkten aus der Öko-Modellregion Waginger See-Rupertiwinkel. Dieses Engagement würdigt Ernährungsministerin Michaela Kaniber und zeichnet das Seniorenheim mit einer Urkunde aus.

„Bewohnerinnen und Bewohner von Senioreneinrichtungen sind auf das im Haus angebotene Essen angewiesen. Und insofern muss die Verpflegung gerade dort hohen Anforderungen gerecht werden: Das Essen soll gesund und nachhaltig sein, zudem aber auch wirtschaftlich und im besten Fall sollte es von den Essensgästen wertgeschätzt werden können“, so Ernährungsministerin Kaniber. Und weiter: „Dafür braucht es unbedingt schmackhaftes Essen, das bei Seniorinnen und Senioren angenehme Erinnerungen weckt und damit für Wohlbefinden sorgt. Nicht nur aus diesem Grund halte ich es für wichtig, dass die verwendeten Lebensmittel von Landwirten aus der Region stammen und davon dann auch möglichst wenig weggeworfen wird.“

Arbeitsplätze erhalten und Wertschöpfung steigern

Gemeinsam mit der Öko-Modellregion Waginger See-Rupertiwinkel, dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg-Erding sowie einem erfahrenen BioRegio-Coach hat das Seniorenheim St. Martin alle wesentlichen Aspekte guter Verpflegung in den Blick genommen und dabei auch intensiv daran gearbeitet, den Anteil an nachhaltigen Lebensmitteln zu erhöhen. So wurde etwa ein Rahmenspeiseplan eingeführt, der abwechslungsreiche Speisen verspricht. Und es beliefern das Seniorenheim nun neue Produzenten und Unternehmer aus der Region. „Auf diese Weise unterstützt das Seniorenheim St. Martin direkt die heimische Landwirtschaft in der Öko-Modellregion Waginger See-Rupertiwinkel. Das erhält nicht nur Arbeitsplätze in der Region und steigert die Wertschöpfung vor Ort, sondern das schützt auch aktiv unsere natürlichen Ressourcen“, so Ministerin Kaniber.

Das Beratungsangebot BioRegio-Coaching richtet sich an alle Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung, die den Anteil bio-regionaler Lebensmittel im Speiseplan steigern möchten.

Eine Antwort auf “Bio-regionale Verpflegung hat viele Vorteile

  1. med-pharm-historie

    Frau Staatsministerin Kaniber hat unsere volle Unterstützung.. bravo.. Dies haben haben wir Ihr auch bereits persönlich mitgeteilt..( PRO Senioren PAKT )
    Das gesamte Konzept ist rundum stimmig..danke an alle Beteiligten..

    PRO Senioren PAKT