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SozialBank legt Nachhaltigkeitsbericht nach VSME-Standard vor

Der SozialFinanz-Konzern veröffentlicht seinen aktuellen Nachhaltigkeitsbericht und positioniert ihn zugleich als Blaupause für Organisationen der Sozial- und Gesundheitswirtschaft. Grundlage ist der VSME-Standard, der als handhabbarer Rahmen für die nichtfinanzielle Berichterstattung dienen soll – auch mit Blick auf wachsende Erwartungen von Banken und Fördermittelgebern.

Prof. Dr. Harald Schmitz, Vorstandsvorsitzender der SozialFinanz-Gruppe, bezeichnet Nachhaltigkeit als integralen Bestandteil des Handelns des Konzerns. Foto: SozialBank

Der Bericht bildet nach Angaben der SozialBank die nichtfinanzielle Konzernberichterstattung nach den VSME-Standards (Voluntary Sustainability Reporting Standard for non-listed SMEs) ab. Er soll zwei Funktionen erfüllen: die Dokumentation der eigenen Fortschritte sowie ein Praxisbeispiel für Kundenorganisationen, die ähnliche Berichtspflichten oder -erwartungen erfüllen müssen.

Zentrale Kennzahlen des Konzerns

Der Bericht weist laut SozialBank drei zentrale Ergebnisse aus:

  • Reduktion der Treibhausgasemissionen pro Mitarbeitendem um 10 Prozent gegenüber 2024
  • 100 Prozent des Strombedarfs 2025 durch zertifizierten Ökostrom gedeckt
  • 6,4 Milliarden Euro an Finanzierungen für die Sozial- und Gesundheitswirtschaft

Einordnung durch den Vorstand

Prof. Dr. Harald Schmitz, Vorstandsvorsitzender der SozialFinanz-Gruppe, bezeichnet Nachhaltigkeit als integralen Bestandteil des Handelns des Konzerns. Der Bericht solle Transparenz über Fortschritte schaffen und Kunden eine praxistaugliche Orientierung für die eigene Berichterstattung bieten.

Nutzen für die Sozial- und Gesundheitswirtschaft

Nach Darstellung der SozialBank verbindet der VSME-Ansatz – und der darauf aufbauende künftige Voluntary Standard (VS) – regulatorische Anschlussfähigkeit mit einer handhabbaren Systematik. Organisationen könnten Nachhaltigkeit damit bei überschaubarem Aufwand strukturiert steuern, berichten und in die strategische Entwicklung einbinden. Hintergrund sind die zunehmenden Erwartungen von Banken, Fördermittelgebern und weiteren Stakeholdern an belastbare Informationen zum nachhaltigen Wirtschaften. Ein strukturierter Bericht soll dabei nicht nur der Pflichterfüllung dienen, sondern auch als Grundlage für strategische Entscheidungen, Finanzierungsgespräche und die eigene Positionierung.

Beratungsangebot über SozialGestaltung

Zusammen mit ihrer Beratungsschwester SozialGestaltung will die SozialBank Kunden auf diesem Weg begleiten – von der strategischen Verankerung über die Auswahl geeigneter Kennzahlen bis zur Erstellung des Berichts selbst. Susanne Leciejewski, Geschäftsführerin der SozialGestaltung, formuliert das Ziel, ESG-Reporting als Managementwerkzeug nutzbar zu machen. Richtig aufgesetzt entstünden daraus nach ihrer Aussage wirksame Mehrwerte.

Der vollständige Bericht ist abrufbar unter: https://www.sozialbank.de/vsme