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Münchenstift eröffnet Beschützenden Bereich für Menschen mit Demenz
Die Münchenstift eröffnet im Haus St. Maria Ramersdorf einen neuen Beschützenden Bereich mit 27 Plätzen für Menschen mit Demenz. Das Angebot richtet sich an Bewohner:innen mit Hin- oder Weglauftendenz, bei denen das Risiko einer Selbst- oder Fremdgefährdung besteht. Träger und Stadt reagieren damit nach eigenen Angaben auf einen steigenden gesellschaftlichen Bedarf an spezialisierten Versorgungsformen.
Die neuen Plätze richten sich laut Münchenstift an demenziell erkrankte Menschen, die einen besonderen Unterstützungsbedarf haben und eine Umgebung benötigen, die dem gerecht wird. Eröffnet wird der Bereich laut Mitteilung am 17. Juni dieses Jahres durch Bürgermeisterin Verena Dietl, Geschäftsführer Andreas Lackner und Hausleiter Holger Damme.
Reaktion auf wachsenden Versorgungsbedarf
Mit dem Angebot reagiere die Münchenstift auf eine demografische Entwicklung, erklärt Hausleiter Holger Damme: „Wir werden immer älter und die Medizin wird immer besser. Das bedeutet, dass die Menschen zwar körperlich fit bleiben, es aber gleichzeitig mehr Menschen mit dementiellen Erkrankungen gibt.“
Förderprogramm und private Spende ermöglichten Umbau
Finanziert wurde der neue Bereich nach Angaben des Trägers über das Förderprogramm PflegesoNah des Landesamts für Pflege sowie durch eine Spende des Ehepaares Erich und Irène Lejeune in Höhe von 100.000 Euro. „Mit unserer Spende möchten wir in Ramersdorf etwas Bleibendes schaffen – für Menschen, die Schutz, Geborgenheit und Fürsorge brauchen“, wird das Ehepaar in der Mitteilung zitiert.
Balance aus Schutz und Bewegungsfreiheit
Bürgermeisterin Verena Dietl, zugleich Aufsichtsratsvorsitzende der Münchenstift, betont, der neue Bereich biete Menschen mit Demenz „Schutz und Sicherheit – und gleichzeitig möglichst viel Bewegungsfreiheit und Lebensqualität“. Genau diese Balance sei entscheidend.
Über die Münchenstift
Die Münchenstift ist eine gemeinnützige Tochter der Stadt München, beschäftigt rund 2.200 Mitarbeitende und ist nach eigenen Angaben mit neun Pflegeheimen, fünf Seniorenwohnheimen, fünf Stützpunkten des Ambulanten Pflegedienstes sowie drei Tagespflegeeinrichtungen die größte Dienstleisterin für Senior:innen in der Stadt.
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