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180.600 Euro für Hitzeschutz im Essener Marienhaus

Die SozialstiftungNRW fördert die energetische Sanierung der Alten- und Pflegeeinrichtung Marienhaus in Essen mit 180.600 Euro. Mit den Mitteln sollen alte Fenster durch Wärmeschutzverglasung mit integriertem Hitzeschutz ersetzt und eine Außenbeschattung installiert werden. Die Einrichtung will damit ihre Bewohnerinnen und Bewohner künftig besser vor sommerlicher Hitzebelastung schützen.

Das gesamte Team und die Bewohner:innen der Einrichtung freut sich über den Zuwendungsbescheid der SozialstiftungNRW . Foto: Marienhaus gem. GmbH

Nach Angaben der Stiftung stockt die Ergänzungsförderung der Stiftung die Bundesförderung für effiziente Gebäude-Einzelmaßnahmen auf. Erst dadurch werde der Einbau der Spezialfenster wirtschaftlich möglich.

Hitzewelle im Juni macht Dringlichkeit deutlich

Stiftungsratsvorsitzender Marco Schmitz, MdL, verwies bei der Übergabe des Förderbescheids an die gemeinnützige Marienhaus GmbH am 9. Juli auf die Wetterlage der vergangenen Wochen. „Die ‚Hitzewelle‘ im Juni 2026 hat gezeigt, wie wichtig der Schutz von älteren Menschen vor Hitze ist, da Hitze für diese lebensbedrohlich werden kann“, erklärte Schmitz.

Fenster und Außenbeschattung geplant

Geschäftsführerin Monika Reinmuth begrüßte die Förderzusage. „Für uns stehen die Würde und das Wohlbefinden der uns anvertrauten Menschen im Mittelpunkt“, so Reinmuth. Dank der Unterstützung könnten hochenergetische Fenster und eine Außenbeschattung installiert werden, die einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner „vor zunehmenden Hitzebelastungen“ leisteten.

102 Langzeit- und zehn Kurzzeitplätze

Das Marienhaus bietet nach eigenen Angaben 102 Plätze in der Langzeitpflege sowie zehn Kurzzeitplätze in Einzelzimmern.

Die SozialstiftungNRW – gesetzlich Stiftung Wohlfahrtspflege NRW – erhält jährlich 24,5 Millionen Euro aus den Erlösen der Spielbanken in Nordrhein-Westfalen sowie rund 1,1 Millionen Euro aus Lotterie- und Wetteinnahmen. Nach eigenen Angaben hat sie bislang rund 8.700 Vorhaben gemeinnütziger Träger der freien Wohlfahrtspflege mit einer Fördersumme von einer Milliarde Euro unterstützt.