Altenheim Digital Konferenz
Telematikinfrastruktur umsetzen und finanzieren
mit Dr. Anika Heimann-Steinert, Dr.-Ing. Dietmar Wolff, Nele Stock, Dag Ruddigkeit, Marc Ockenfels, Thorsten Blocher und Thomas Althammer
13. November 2024
10:30 – 15:15 Uhr
Digital Konferenz
Die TI umsetzen und finanzieren: Was jetzt zu tun ist
Pflegeheime müssen bis zum 1. Juli 2025 die Voraussetzungen zum Anschluss an die Telematikinfrastruktur (TI) erfüllen. Das ist nicht mehr lange hin. Die Zeit bis zur verpflichtenden Anbindung gilt es sinnvoll zu nutzen, um sich mit dem System vertraut zu machen und entsprechende Schritte einzuleiten – zumal auch die Finanzierung jetzt geklärt ist.
Zu den digitalen Anwendungen gehören zum Beispiel der Maildienst KIM – Kommunikation im Medizinwesen, der Kurznachrichtendienst TI-Messenger, das E-Rezept oder die elektronische Patientenakte (ePA), die im kommenden Jahr als „ePA für alle“ Informationen für die medizinische Behandlung von Patientinnen und Patienten bündelt.
In dieser kompakten Digital-Konferenz erfahren Sie alles Wissenswerte zum Thema TI: Wie sie funktioniert und wie die Finanzierung geregelt ist. Sie bekommen einen Einblick aus dem Modellprojekt über die Umsetzung in der Praxis und erhalten einen Überblick zu den aktuellen Herausforderungen im Spannungsfeld von Datenschutz und IT-Sicherheit.
Die Redaktion der Fachzeitschrift ALTENHEIM freut sich auf eine spannende Diskussion mit Ihnen!
Das Programm
Altenheim Digital Konferenz mit den Expert:innen
Dr. Anika Heimann-Steinert, Dr.-Ing. Dietmar Wolff, Nele Stock, Dag Ruddigkeit, Marc Ockenfels, Thorsten Blocher und Thomas Althammer
Moderation: Ina Füllkrug, Redakteurin Altenheim und care konkret
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Programmdetails
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ab 10:30 Uhr Eröffnung und Begrüßung 10:35 – 11:15 Uhr So funktioniert die Telematikinfrastruktur Digitale Anwendungen in der Pflege: bessere Versorgung, mehr Entlastung
Die „gematik – Nationale Agentur für Digitale Medizin“ verantwortet in Deutschland die Telematikinfrastruktur (TI) für digitale Gesundheitsanwendungen. Der Vortrag zeigt die Fortschritte in der Vernetzung von Gesundheitsdienstleistern und die zukünftigen Vorteile für die Pflege durch den TI-Ausbau.
Pflegeeinrichtungen profitieren durch bessere Versorgung und Entlastung des Personals. Digitale Anwendungen sparen Zeit, wenn sie gut integriert sind, und erleichtern die Zusammenarbeit zwischen Pflege, Praxen, Krankenhäusern und Apotheken.Dr. Anika Heimann-Steinert, Produktmanagerin Pflege, gematik
11:15 – 12:00 Uhr TI und Finanzierung auf den Stand gebracht: Was ist jetzt zu tun?
Die wesentlichen Hürden zur Telematikinfrastruktur sind durch gesetzliche Termine und neue Finanzierungsvereinbarungen überwunden. Dennoch haben viele Pflegeeinrichtungen Fragen zur Bedeutung dieser Vereinbarungen, zur erfolgreichen Anbindung, zur Auswahl der Anbindungsart und zur Nutzung der TI.
Hier erfahren Sie, wie viel Geld Ihnen zusteht, was der Anschluss und Betrieb kostet, welche Rahmenbedingungen zu beachten sind und welche Anwendungen in der TI heute und künftig nützlich sind.Dr.-Ing. Dietmar Wolff, Professor für Wirtschaftsinformatik, Hochschule Hof und Vorstandsmitglied FINSOZ-Fachverband Informationstechnologie in Sozialwirtschaft und Sozialverwaltung,
Nele Stock (M.Sc.), wissenschaftliche Mitarbeiterin, FINSOZ12:00 – 12:45 Uhr Praxisbericht: TI im Modellprojekt – Rückschau mit Blick in die Zukunft Die Umsetzung der Telematikinfrastruktur in der Praxis
Wie läuft die TI-Anbindung wirklich ab? Welche Hürden und Herausforderungen gibt es? Welche konkreten Vorteile bringt die TI für den Pflegealltag? Dag Ruddigkeit teilt seine Erfahrungen aus der Modellphase nach § 125 SGB XI und beleuchtet die bewältigten Schwierigkeiten sowie die zukünftigen Potenziale der Telematik-Infrastruktur.
Dag Ruddigkeit, Seniorenpflegeheim Maria-Juchacz-Haus, AWO Chemnitz
12:45 – 13:15 Uhr Pause 13:15 – 14:00 Uhr (gesponsert)
TI 2.0: Der Zugriff auf ePA & Co. ohne Konnektor
Erfahren Sie, wie die softwarebasierte Anbindung ohne Hardware-Konnektoren die TI nutzerfreundlicher, mobiler, robuster und kostengünstiger macht. Die Umstellung auf TI 2.0 erfolgt bis 2025 in mehreren Phasen und wird als „as-a-service“-Modell angeboten.
CGM wurde von der gematik beauftragt, die neue Architektur der TI 2.0 zu entwickeln und zu testen. Erhalten Sie Einblicke in die Ergebnisse und lernen Sie anhand eines Praxisbeispiels die Funktionsweise und Vorteile der TI 2.0 für Pflegeeinrichtungen kennen.Marc Ockenfels, Senior Solution Architect Telematikinfrastruktur,
Thorsten Blocher, Senior Business Development Manager Social, CGM Sozial14:00 – 14:45 Uhr Digitalisierung in der Pflege sicher gestalten – Lösungsansätze im Spannungsfeld von KI, Datenschutz und IT-Sicherheit
Mit zunehmender Vernetzung und Digitalisierung müssen Pflegeeinrichtungen sich verstärkt mit Cyber-Sicherheit auseinandersetzen. Wie stark ist die Pflege von Cyberangriffen betroffen? Wie können Cyberattacken abgewehrt und Systemausfälle vermieden werden? Wie lässt sich das Bewusstsein der Mitarbeitenden für Phishing erhöhen? Erfahren Sie, wie Einrichtungen ihre IT-Sicherheit verbessern können und welchen Einfluss KI auf die Digitalisierung in der Pflege hat.
Thomas Althammer, Geschäftsführer Althammer & Kill
14:45 – 15:15 Uhr Fragen & gemeinsame Diskussion
Die Referent:innen
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Altenheim Digital Konferenz
Die TI umsetzen und finanzieren: Was jetzt zu tun ist
13. November 2024 | 10:30 – 15:15 Uhr | Online